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Zwischen Tarp und Schuby : Glatteis-Unfall auf der A7: Fünf Handwerker verletzt

vom

Bei Glatteis verliert der Fahrer die Kontrolle über sein Auto, prallt gegen die Mittelleitplanke und überschlägt sich.

Tarp/Schuby | Auf den Straßen im Norden Schleswig-Holsteins ist es zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochfrüh zu acht Glätteunfällen gekommen. Dabei wurden fünf Menschen leicht verletzt, die restlichen Unfälle hatten lediglich Sachschäden zur Folge, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Insbesondere der Straßenverkehr in den Kreisen Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und in der Stadt Flensburg wurde den Angaben zufolge durch die Glätte behindert.

Die fünf Verletzten waren Handwerker. Sie waren am Dienstagabend mit ihrem Transporter in Richtung Süden auf der A7 unterwegs. Nach ersten Ermittlungen der Polizei verlor der Fahrer auf der durch Schnee und Eisglätte rutschigen Fahrbahn die Kontrolle über den Pritschenwagen, der daraufhin zunächst in die Mittelleitplanke prallte. Danach schleuderte der Wagen nach rechts, wo er sich im Grünstreifen überschlug und auf der Seite im Graben an einem Wildschutzzaun liegenblieb.

Unfallzeugen wählten sofort den Notruf und kümmerten sich um die Unfallopfer. Da zunächst nicht klar war, ob noch Personen im Fahrzeug eingeklemmt sind, wurden neben vier Rettungswagen und dem Notarzt auch die Freiwilligen Feuerwehren Weding und Tarp alarmiert. Letztere konnte aufgrund einer Veranstaltung im Gerätehaus sofort nach dem Alarm ausrücken. „Bei unserem Eintreffen stellte sich dann heraus, dass alle Personen schon aus dem Wagen befreit waren“, zeigte sich Einsatzleiter Jürgen Lieske sichtlich erleichtert.

Alle fünf erlitten bei dem Unfall zudem glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Vier von ihnen wurden mit den bereitstehenden Rettungswagen in die Notaufnahme nach Schleswig eingeliefert. Ein weiterer Insasse verweigerte den Transport ins Krankenhaus.

Mit einem Abschleppwagen musste der verunglückte Transporter aus dem Graben geborgen und abtransportiert werden. Während der Arbeiten an der Unfallstelle wurden der Standstreifen und der Hauptfahrstreifen gesperrt.

Die Wetterdienste prognostizieren auch für Mittwoch immer wieder Schneeschauer, die lokal auch kräftiger ausfallen und länger anhalten können, sodass auch weiterhin mit rutschigen Straßen gerechnet werden muss.

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erstellt am 08.Feb.2017 | 08:05 Uhr

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