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Boren : Glatteis-Unfälle mit glimpflichem Ende

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In einer Kurve bei Boren kamen am Dienstag gleich zwei Autos ins Schleudern.

Gleich zwei Unfälle ereigneten sich am Dienstagmorgen in einer scharfen Kurve in Petersfeld (Gemeinde Boren) auf der Landesstraße 283. Etwa um 7.15 Uhr geriet ein in Richtung Nottfeld fahrender Kleinwagen bei Glatteis hinter die Leitplanke und fuhr auf zwei Rädern etwa 20 Meter lang parallel zur Straße am Hang entlang. Dort touchierte er einen Baum, der dafür sorgte, dass der Unfallwagen sich überschlug. Vier Meter tiefer kam er im sumpfigen Waldgelände auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Fahrerin konnte sich selbst befreien. Die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes leistete Erste Hilfe. Doch außer einer kleinen Wunde an der Hand konnte im ersten Moment keine größere Verletzung festgestellt werden. Trotzdem wurde die Frau vom Rettungswagen ins Krankenhaus nach Eckernförde gebracht, da man vermutete, dass sie unter Schock stand.

Eine Viertelstunde vorher war ein in der Gegenrichtung fahrender Hyundai Matrix in gleicher Kurve ins Schleudern geraten und dabei auf einen geparkten Renault Cangoo geprallt, den er auf einen dahinterliegenden Peugeot 306 schob. Der Unfall ähnelt demjenigen, der sich im letzten Jahr im Januar an gleicher Stelle ereignet hatte (wir berichteten). Damals verloren Klaus und Elvira Green einen Opel Astra und einen Citroën Berlingo. Vermutlich wird sie dieser Unfall wieder zwei Autos kosten.

Diese Verluste treffen die Familie hart, da Ehemann Klaus grundsätzlich alte Autos fährt, die er dann liebevoll wieder herrichtet. Nur entspricht der Versicherungswert solcher Fahrzeuge nicht dem Gebrauchswert. Dass der im letzten Jahr ebenfalls zerstörte Verteilerkasten nicht wieder in Mitleidenschaft gezogen wurde, lag nur daran, dass er beim Neubau mehrere Meter zurückgelegt wurde.

„Diese Kurve ist ein bekannter Unfallschwerpunkt“, meint Green. Sie solle endlich entschärft werden oder zumindest mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung versehen werden. Bisher sei es noch nicht zu größeren Personenschäden gekommen. Doch fühle er sich inzwischen auf seinem eigenen Hof nicht mehr sicher.

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erstellt am 03.Mär.2015 | 15:03 Uhr

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