Schleswiger Wohnungs-genossenschaft : Gewoba Nord breitet sich nach Hamburg aus

Die Gewoba-Zentrale in der Moltkestraße in Schleswig.
Die Gewoba-Zentrale in der Moltkestraße in Schleswig.

Zum Jahresende 2016 will das Unternehmen mit Sitz in der Moltkestraße insgesamt 96 Wohnungen in Hamburg-Langenhorn anbieten.

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25. September 2014, 12:08 Uhr

Die Wohnungsbaugenossenschaft Gewoba Nord setzt ihren Expansionskurs fort und dehnt ihr Tätigkeitsfeld auf Hamburg aus. Zum Jahresende 2016 will das Unternehmen mit Sitz in der Moltkestraße insgesamt 96 Wohnungen in Hamburg-Langenhorn anbieten. Ein entsprechender Vertrag mit der in der Hansestadt ansässigen Immobiliengesellschaft Meravis wurde jetzt unterzeichnet. Derzeit hat die Gewoba Nord rund 5700 Wohneinheiten im nördlichen Schleswig-Holstein – davon 1450 in Schleswig – sowie in Kiel im eigenen Bestand. Die Genossenschaft investiert nach eigenen Angaben aktuell rund 50 Millionen Euro in Neubaumaßnahmen. Dadurch entstünden allein im nächsten Jahr rund 250 Wohneinheiten.

Auf Wachstumskurs ist die Gewoba vor allem in Kiel, wo sie derzeit 213 Wohnungen baut. Nicht zuletzt weil es dort kein kommunales Wohnungsbauunternehmen mehr gibt, ist die Landeshauptstadt für das Schleswiger Unternehmen zu einem lukrativen Markt geworden. Mit ihren rund 11 000 Mitgliedern und 80 Mitarbeitern zählt die Gewoba Nord zu den vier größten Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein.

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