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Schleswiger Nachrichten

21. August 2017 | 14:26 Uhr

Standpunkt : Gemeinsam um Mittel kämpfen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die fetten Jahre sind vorbei. Das soll trotz anhaltend üppig sprudelnder Steuerquellen ausgerechnet für die Sanierung von kommunalen Straßen gelten. Während Beltquerung, A7-Ausbau und Kieler Stadtbahn als unverzichtbare Infrastrukturprojekte gepriesen werden, geht dem Land wie dem Kreis bei der Hinterlandanbindung die Puste aus. Das kann man glauben oder nicht, letztlich hängen Kreise und Kommunen aber an Töpfen, deren Füllhöhe sie nicht beeinflussen können. Da macht es sich gar nicht gut, wenn sich Kiel als Einäugiger unter Blinden aufspielt und meint, die Expertise der Kreise bezüglich der ohnehin zu kärglichen Sanierung ihrer Straßen systematisch anzweifeln zu müssen. Das verdirbt das Kooperationsklima, schafft mehr Bürokratie und hilft niemandem weiter. Letztlich gilt es doch, gemeinsam für mehr Geld von Bund und EU zu kämpfen. Für alles andere hätten die Bürger wenig Verständnis. Denen ist nämlich egal, auf wessen Straßen sie sich ihre Stoßdämpfer ruinieren.

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erstellt am 04.Feb.2015 | 07:40 Uhr

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