Spende Hospiz Schleswig : Gemeinsam für das Hospiz

Ziehen an einem Strang: (v.li.) der Leitende Verwaltungsbeamte Ralf Lausen und Amtsvorsteherin Petra Bülow vom Amt Arensharde, Schleswigs Bürgermeister Arthur Christiansen, aus Haddeby Amtsdirektor Ralf Feddersen und die stellvertretende Amtsvorsteherin Anke Gosch sowie aus Südangeln Amtsvorsteher Jürgen Steffensen und Amtsdirektor Heiko Albert.
Ziehen an einem Strang: (v.li.) der Leitende Verwaltungsbeamte Ralf Lausen und Amtsvorsteherin Petra Bülow vom Amt Arensharde, Schleswigs Bürgermeister Arthur Christiansen, aus Haddeby Amtsdirektor Ralf Feddersen und die stellvertretende Amtsvorsteherin Anke Gosch sowie aus Südangeln Amtsvorsteher Jürgen Steffensen und Amtsdirektor Heiko Albert.

Schleswig und die drei Umland-Ämter wollen den Bau des Petri-Hauses in Schleswig mit 31 000 Euro fördern.

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16. Januar 2019, 18:15 Uhr

Die Stadt Schleswig und die Ämter Arensharde, Haddeby und Südangeln wollen den geplanten Bau eines Hospizes unterstützen. „Da die meisten Menschen, die in dieser Einrichtung einmal Hilfe und Beistand bekommen werden, aus der Stadt und den Umlandregionen kommen werden, haben wir uns zu einer finanziellen Förderung abgestimmt“, heißt es in einer Pressemitteilung nach einem Treffen von Schleswigs Bürgermeister Arthur Christiansen mit Vertretern der drei Ämter. Je Einwohner sollen 50 Cent beigesteuert werden – das ergibt bei etwa 62 000 Menschen in der Stadt-Umland-Region eine Summe von 31 000 Euro. „Wir gehen davon aus, dass wir damit im Sinne unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt-Umland-Kooperation richtig handeln“, erklärte die Arensharder Amtsvorsteherin Petra Bülow.

Die Zustimmung aller beteiligten Gremien dürfe als sicher angenommen werden, heißt es weiter. Während die Umland-Ämter bereits verbindliche Beschlüsse gefasst hätten, wird die Schleswiger Kommunalpolitik in Kürze darüber entscheiden. Der Schul-, Jugend- und Sozialausschuss befasst sich in seiner Sitzung am nächsten Donnerstag, 24. Januar (16.30 Uhr), mit dem Thema. Die Ratsversammlung soll die Freigabe der Fördermittel am Montag, 11. Februar (16.30 Uhr), absegnen.

Zur Finanzierung des „Petri-Hauses“, das auf der ehemaligen Obstwiese zwischen Schubystraße, Gartenstraße und oberer Moltkestraße entstehen soll, fehlen derzeit noch etwa 400 000 Euro (wir berichteten). Aktuellen Berechnungen zufolge wird das auf zwölf Betten ausgelegte Hospiz inklusive Grundstückskauf 3,3 Millionen Euro kosten. Den Löwenanteil haben die Stiftungsgründer Renate und Günther Meier mit zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Spendenkonto: Hospiz- und Palliativ- G. und R. Meier Stiftung, IBAN: DE 89  2175 0000 0165 3395  81

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