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Schleswiger Nachrichten

17. Dezember 2017 | 09:18 Uhr

Gelungenes Wehren-Zusammenspiel

vom

Amtsübergreifende Übung der Kameraden aus Dörpstedt, Wohlde und Hollingstedt / 14 Atemschutzträger im Einsatz

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Dörpstedt | Die Freiwillige Feuerwehr Dörpstedt hat mit den Wehren aus Wohlde (beide Amt Kropp-Stapelholm) und Hollingstedt (Amt Arensharde) eine gemeinsame Übung durchgeführt. "Solche Übungen sind notwendig, um Personal und Einsatzmittel zeitnah und entsprechend dem Ereignis auf kurzen Wegen einzusetzen", sagte Einsatzleiter Karl-Heinz Thießen von der Dörpstedter Wehr. Geübt werden sollten der Einsatz und das Führen mehrerer Feuerwehren bei einem angenommenen Brand. Als Führungsmittel diente diesmal das Funknetz in Zusammenarbeit mit der Rettungsleitstelle. Man ging von einem Brand aus, der in der Maschinenhalle auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Sönke Thomsen in Dörpstedt/Thiesburg ausgebrochen ist. Eine Person wurde vermisst. Schwerpunkt war die Verkehrssicherung auf der Landstraße 39 vor dem Betrieb.

Amtsatemschutzfachwart Sönke Nissen begleitete den Einsatz der Atemschutzträger. In die Übung wurden sich veränderte Situationen eingebaut. Gleichzeitig mussten die benachbarten Gebäude durch Wassersperren vor übergreifenden Flammen geschützt werden. Der Schnelleinsatz erfolgte durch Wasser aus einem Löschfahrzeug und Umtanken von einem anderen Fahrzeug. Gleichzeitig wurde der Wasseraufbau über Hydranten hergestellt.

Es waren Entscheidungen zu treffen und auf mehreren Führungsebenen über Funk umzusetzen. Alle waren mit Eifer beteiligt. Bei dieser Übung sollte auch überprüft werden, ob die Wehren die Aufträge erfüllen können, ob das Rettungspersonal ausreichend und die Erstversorgung der "Verletzen" gewährleistet ist und ob die Wasseranschlüsse und Schläuche ausreichend vorhanden sind.

"Es ist sinnvoll, diese Art der Einsätze öfter zu üben, um das Zusammenspiel mehrerer Wehren zu verbessern und um die Alarm- und Ausrückeordnung der Rettungsleitstelle für die verschiedensten Einsätze effektiv zu gestalten", so Thießen. Amtswehrführer Gerhard Soneson hält die amtsübergreifenden Übungen für notwendig. "Es darf keine Grenzen geben, um Einsätze effektiv durchzuführen. So lernen sich auch die Wehren gegenseitig kennen."

Sönke Nissen sprach ebenfalls sein Lob aus. Die Koordinierung und Überwachung der 14 eingesetzten Atemschutzträger habe sehr gut geklappt. Wichtig war für ihn, dass auch sieben weitere in der Reserve verfügbar standen. "Ich bin mit dem Ergebnis dieser Übung zufrieden", resümierte Einsatzleiter Thießen.

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