Schleswig : Geldsegen für vier Schulen

Fachgespräch im Heizungsraum der Schule Nord:  Hausmeister Gerhard Köhler, Bürgermeister Arthur Christiansen und Fachbereichsleiter Philipp Schöning aus dem Bauamt (v.li.).
Fachgespräch im Heizungsraum der Schule Nord: Hausmeister Gerhard Köhler, Bürgermeister Arthur Christiansen und Fachbereichsleiter Philipp Schöning aus dem Bauamt (v.li.).

1,68 Millionen Euro fließen aus Fördertopf des Bundes für energetische Sanierung nach Schleswig.

shz.de von
10. Juli 2018, 07:45 Uhr

Auch die Schulen in Schleswig profitieren von den derzeit gefüllten Steuerkassen. Insgesamt 1,68 Millionen Euro gehen nach Informationen aus dem Rathaus an vier Schulen in der Schleistadt zur energetischen Sanierung. Bürgermeister Arthur Christiansen nannte es gestern bei einem Pressegespräch in der Schule Nord „beachtenswert, dass wir so viel Geld bekommen haben“. Durch die Zuschüsse nach dem Bundesgesetz zur kommunalen Investitionsförderung, die nicht zurückgezahlt werden müssen, könnten Investitionsstaus bei den schulischen Gebäuden abgebaut werden, erklärte Christiansen.

Begünstigt durch dieses erste Förderpaket seien die Dannewerkschule, die Bugenhagenschule, die St. Jürgen-Schule sowie die Schule Nord. Für letztere ist den Angaben zufolge eine Sanierung der Heizungsanlage der Schule und eine separate Wärmeversorgung für die Turnhalle einschließlich neuer Duschen und Trinkwasserinstallationen vorgesehen. Außerdem sollen die Abluftanlagen in den Umkleideräumen im kommenden Jahr erneuert werden. Hierzu seien Fördermittel von insgesamt rund 394 000 Euro bewilligt worden. Christiansen wies darauf hin, dass durch die Fördergelder „90 Prozent der Kosten gedeckt sind“. Aus dem Fördertopf kommen auch Mittel in Höhe von 215 000 Euro für die frühkindliche Bildungsinfrastruktur. Davon profitieren diesmal die Kindertagesstätten Schleswig Süd und St. Jürgen.

Bis zum Jahr 2030 steht ein weiterer Geldsegen ins Rathaus: Mit einem zweiten Förderpaket könnte die Infrastruktur von acht Schulen, darunter zwei Gymnasien verbessert werden, erklärte der Fachbereichsleiter für Gebäudemanagement, Philipp Schöning. Ein Schwerpunkt dieses Programms seien die Sporthallen. Berechnet würden diese Förderungen nach der Schleswiger Gesamtschülerzahl, die derzeit bei 3846 liegt.

Dass es auf anderen Sektoren auch noch etliche förderbedürftige Vorhaben gibt, verdeutlichte Bauamtsleiterin Manja Havenstein. Vor allem der Straßenbau und die Innenstadtsanierung stünden ganz oben auf der Wunschliste. Und der Bürgermeister ergänzte, auch alte Lasten habe man ja genug, „etwa den Bereich um den Wikingturm oder den früheren Bauhof“.

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