zur Navigation springen

Zwischen Schleswig- Schuby und Jagel : Gefahrguteinsatz auf der A7: Ameisensäure ausgetreten

vom

Der Löschzug Gefahrgut ist im Einsatz. Der Parkplatz Hüsby ist abgesperrt.

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2017 | 17:41 Uhr

Schleswig | Seit Dienstnachmitag läuft auf dem A7 Parkplatz Hüsby in Fahrtrichtung Süden zwischen Schleswig Schuby und Jagel ein Gefahrguteinsatz. Aus einem Tanklastzug ist Ameisensäure in unbekannter Menge ausgetreten sein. Dies teilt die Polizei mit. Der Verkehr auf der A7 ist derzeit nicht beeinträchtigt.

Der Löschzug Gefahrgut des Kreises Schleswig Flensburg ist mit speziellen Schutzanzügen vor Ort. Die Einsatzkräfte nahmen Proben und führten Messungen durch. Mit Mitarbeitern der Umweltbehörden muss nun geklärt werden, ob die ausgelaufene Säure abgebunden und von einem Spezialunternehmen aufgenommen werden muss oder ob die Feuerwehr den betroffenen Bereich großzügig mit Wasser spülen kann. Ameisensäure ist eine brennbare und ätzende Chemikalie, die Haut, Augen und Atemwege schädigen kann.

Der LKW-Fahrer hatte seine Fahrt zunächst fortgesetzt. Andere Verkehrsteilnehmer verständigten die Polizei, weil sie Flüssigkeit und einen üblen Geruch wahrnahmen. Über der Einsatzstelle liegt ein beißender Geruch in der Luft, schildern Zeugen. Der Parkplatz ist weiträumig abgesperrt.

Eventuell sind Personen auf dem Parkplatz Hüsby mit der Säure in Kontakt gekommen und haben Dämpfe eingeatmet. Diesen Personen wird dringend geraten:

- umgehend einen Arzt aufzusuchen

- kontaminierte Kleidung ausziehen

- 15 Minuten die Augen spülen.

Ein Polizeibeamter klagte im Verlauf des Einsatzes über Unwohlsein und wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant versorgt.

Der Tanklastzug ist mittlerweile gestoppt und im Bereich des Rasthofes Henstedt-Ulzburg abgestellt und gesichert. Über die Spedition gelang es Kontakt zu dem Fahrer herzustellen.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert