Geduldsprobe am Kreisverkehr in Jagel

Trotz Warnhinweis-Schildern und verlängerter Ampelzeiten in nördlicher Richtung staut sich der Verkehr immer wieder auf dem Kreisel Wikingerland. Foto: Weiss
Trotz Warnhinweis-Schildern und verlängerter Ampelzeiten in nördlicher Richtung staut sich der Verkehr immer wieder auf dem Kreisel Wikingerland. Foto: Weiss

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16. August 2013, 03:09 Uhr

Jagel | Zwei Minuten lässt die Grünphase den Autofahrern in Richtung Schleswig Zeit, um die Baustelle an der B 77 einspurig zu passieren. Gen Süden lässt die Ampelschaltung den Fahrern 60 Sekunden Zeit, die Verengung zu passieren. So die Theorie. In der Praxis jedoch verstopfen die Fahrzeuge, die aus der Baustelle kommen, den Kreisel vor dem Bauhof, so dass auch bei Grün in der Gegenrichtung nichts mehr geht. Das Warnschild "Kreisverkehr frei halten!", das mittlerweile gut sichtbar direkt im Kreisel montiert wurde, findet jedoch nicht ausreichend Beachtung. Nur wenige Autofahrer halten sich an den Hinweis. Immer wieder kommt es zu massiven Staus auch mit Lkw, die versuchen, die gesperrte Rader Hochbrücke zu umfahren. Dann läuft hier nichts mehr, auch nicht bei Grün.

Dagegen könne man nicht viel tun, meint Torben Koch, Sachgebietsleiter des Landesbetriebes für Straßenbau- und Verkehr Schleswig-Holstein. Eine Verlegung der Ampelanlagen vor den Kreisel würde noch mehr Wartezeiten für die Autofahrer bedeuten und die Gefahr des Rückstaus bis auf die Autobahn erhöhen. Etwa vier Wochen werde die Situation an der Baustelle andauern. Kock appelliert an die Vernunft der Autofahrer, die Warnhinweise zu beachten und entsprechend vorausschauend zu fahren.

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