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Ulsnis : Gedenkstein verschwunden: Bürgermeisterin fordert Rückgabe

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Ulsnisser Grenzstein aus dem Jahre 1832 ist verschwunden.

Man kann es kaum als einen dummen Jungenstreich abtun: der Ulsnisser Grenzstein aus dem Jahre 1832, der am Ende der Straße Nordschau am Abzweiger Schmedeland stand, ist verschwunden. Einwohnerin Ursula Hagge hatte bei einer Fahrradtour entdeckt, dass der Stein fehlt. Wann er genau entwendet wurde, weiß niemand. Aber so ganz spontan kann die Aktion kaum abgelaufen sein. „Der Stein ist so schwer, dass ihn ein Mann alleine nicht heben kann“, sagt Hagge. Und mit einem normalen Auto hätte man ihn auch nicht transportieren können.

Bürgermeisterin Heidrun Karaca hält alles für möglich: „Vielleicht sah der Mitnehmende nur einen Stein, der gut in seinen Vorgarten passte und war sich der historischen Bedeutung des Grenzsteins gar nicht bewusst“, versucht sie, den Tätern eine Brücke zu bauen. Deshalb will sie auch von einer Anzeige absehen, wenn der Stein unbeschadet zurückgegeben wird. Falls das aber nicht bald passiert, will sie Anzeige bei der Polizei erstatten und denkt sogar darüber nach, eine Belohnung für sachdienliche Hinweise auszusetzen. Denn verstecken kann man den Stein, der auch in der Chronik der Gemeinde abgebildet ist, nur sehr schwer.


>Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Süderbrarup unter Telefon 04641/9110 oder Bürgermeisterin Karaca unter Telefon 04641/3529 entgegen.




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