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Die Verträge sind gemacht : Gartenbau Schnoor kauft Areal im Gewerbepark

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Im Interkommunalen Gewerbegebiet Schleswig-Schuby ist das zweite Grundstück verkauft worden.

Im Interkommunalen Gewerbegebiet Schleswig-Schuby, das sich inzwischen Gewerbepark nennt, ist das zweite Grundstück verkauft worden. Dieter und Sven Schnoor, die Inhaber des gleichnamigen Fachunternehmens im Garten- und Landschaftsbau aus Hüsby, unterzeichneten am Dienstag den Kaufvertrag für ein 15  000 Quadratmeter großes Grundstück und wollen ihren Betrieb so bald wie möglich auf das Areal an der Autobahnanschlussstelle Schuby verlegen.

Das Landschaftsbauunternehmen hat sich in den letzten 40 Jahren in einer Ortslage in Hüsby entwickelt. Dort gibt es jedoch inzwischen keine Möglichkeit mehr für eine Erweiterung des Betriebsgeländes. Das überregional tätige Unternehmen, das neben Privatkunden vor allem gewerbliche und kommunale Kunden bedient, hat aus diesem Grund ein neues Gelände gesucht. „Mit unserem Umzug in den Gewerbepark Schleswig-Schuby haben wir nun langfristig eine gute Voraussetzung für eine Flächenvergrößerung“, erklärt Geschäftsführer Dieter Schnoor. Ebenfalls als sehr positiv empfindet der Unternehmer die Nähe zur Autobahn A  7. Für die Projekte im Raum Hamburg und Niedersachsen sei diese Anbindung zwingend erforderlich.

„Mit dem Gewerbepark können wir diesem Unternehmen eine geeignete Alternative bieten, es in der Region halten und eine Abwanderung in den Süden vermeiden“, ergänzt Burkhard Otzen von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Flensburg/Schleswig.

Die letzten Erschließungsmaßnahmen im Gewerbegebiet sind seit kurzem abgeschlossen, und die Endabnahme folgt in Kürze. „Aktuell sind bereits zehn Prozent der Fläche verkauft“, berichtet Helmut Ketelsen, Vorsteher des Zweckverbandes für den Gewerbepark.

Bereits vor einem halben Jahr hatte sich das in Schenefeld ansässige Unternehmen Harry-Brot eine Fläche von 12  500 Quadratmetern gesichert – der bisherige Logistikstandort in Tarp soll aufgegeben werden und in Schuby neu entstehen. Die Baugenehmigung für ein neues Gebäude liegt zwar bereits seit zwei Monaten vor, noch aber kann nicht gebaut werden – weil die Baubranche boomt, findet Harry-Brot keinen Generalunternehmer für das Projekt.

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