Schuby : Galgenfrist für eine Birken-Reihe

 Die Birken in der Hauptstraße lassen auf dem Gehweg nur wenig Platz für Fußgänger und Radfahrer.  Foto: Heinzel
Die Birken in der Hauptstraße lassen auf dem Gehweg nur wenig Platz für Fußgänger und Radfahrer. Foto: Heinzel

Entscheidung über Fällen der störenden Bäume erst im Herbst / Wo soll die neue 380-KV-Hochspannungsleitung verlaufen?

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13. April 2013, 09:05 Uhr

Schuby | Klar wurde auf der jüngsten Sitzung des Schubyer Ausschusses für Umweltfragen und gemeindliche Ver- und Entsorgung, dass noch nicht klar ist, was mit den Birken in der Hauptstraße passieren wird. Die Bäume gehören der Gemeinde und stehen so ungünstig, dass auf dem Fußgängerweg nur wenig Platz bleibt. Fest steht, dass der Sommer noch abgewartet und eine Entscheidung über die Fällung im Herbst getroffen wird. Dafür müssen erst die Fragen Standfestigkeit und Höhe der Bäume sowie die Verkehrssicherheit geprüft werden.

Zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED stellte Lutz Schnoor aus der Bauabteilung der Amtsverwaltung den Sachstand dar. In der Bahnhofstraße und dem Ochsenweg müssen Masten ergänzt werden. In dem zur Zeit noch laufenden Ausschreibungsverfahren geht es um 280 Lichtpunkte und um Kosten von etwa 30 000 Euro. Damit wird es zwar mehr Austausch der Beleuchtung geben als gedacht, doch der finanzielle Rahmen bleibe gewahrt. Außerdem, hob Schnoor hervor, würden 60 Prozent oder mehr an Energieeinsparung bei gleicher Lichtqualität erreicht.

Ein erster Testlauf bezüglich der Qualität und Lichtverteilung fände in diesen Tagen in Treia, Holmer Straße, statt. Er forderte die Ausschussmitglieder zur Besichtigung auf. Die Vergabe des Auftrages in dem aus sechs Gemeinden bestehenden Vergabeausschuss richte sich nach Preis, Ethik, Umgebungsbeleuchtung, Einsparung, Reparaturmöglichkeit und einem lichttechnischen Gutachten. Das beste Angebot böte zur Zeit eine Garantie über 20 Jahre. Die Ausführung für die neue LED-Beleuchtung stellte Schnoor für September 2013 in Aussicht.

Die aufkommende Diskussion bezüglich eines etwa zehn Hektar umfassenden, neuen Umspannwerkes im Bereich Jübek, Arenholz, Lürschau und Schuby unterbrach der Bürgermeister Helmut Ketelsen. Hierbei handele es sich zunächst lediglich um Vorgespräche und ein zwei bis drei Jahre umfassendes Verfahren. Man solle doch nicht schon zu diesem Zeitpunkt über "ungelegte Eier" diskutieren.

Anders verhält es sich beim Ausbau der Stromtrasse. Definitiv wird die Trasse mit einer 380 Kilovolt-Leitung ausgestattet werden. Um die Stromversorgung aufrecht zu erhalten, werden die vorhandenen 110- und 220 KV-Leitungen zunächst weiter bestehen. Nach Fertigstellung wird dann die aus dem Jahr 1963 stammende 220 Kilovolt-Leitung abgeschafft. Die Trassen-Voruntersuchung erfolgt im Frühjahr. Im Herbst soll dann die Trassenführung vorgestellt werden.

Auf der Sitzung wurde außerdem der neue Termin für die Aktion "Sauberes Dorf" bestätigt. Treffen ist heute um 9.30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Man würde sich, so der Ausschuss, über eine rege Beteiligung freuen.

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