Bundeswehr-Fliegerhorst : Gäste aus Büchel – mehr Flugbetrieb in Jagel

Ein Tornado der Bundeswehr.
Ein Tornado der Bundeswehr.

Über den Dörfern an der Schlei gibt es in dieser Woche mehr Fluglärm als sonst.

von
15. November 2016, 14:32 Uhr

Verstärkter Betrieb herrscht seit Montag auf dem Fliegerhorst Jagel. Zu den drei bis vier heimischen Tornado-Jets, die täglich zu Übungsflügen abheben, kommen in dieser Woche sechs Maschinen vom Taktischen Luftwaffengeschwader 33 aus Büchel (Rheinland-Pfalz) hinzu. „Es handelt sich um jüngere Piloten, die hier Aufklärungsflüge trainieren“, erklärt Oberstabsfeldwebel Gerd Neas, Sprecher des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“ in Kropp/Jagel. Hintergrund sei, dass die „Büchelaner“, deren Flugzeuge normalerweise als Jagdbomber fungieren, die Aufklärungsspezialisten aus Jagel im Auslandseinsatz im türkischen Incirlik unterstützen. Von dort starten die Tornados im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu ihren Aufklärungsflügen über Syrien und dem Irak. Derzeit kommen von den sechs in Incirlik stationierten Luftwaffen-Jets vier aus Büchel und zwei aus Jagel. Unter den dort etwa 250 eingesetzten deutschen Soldaten sind aktuell 61 „Immelmänner“.

Ihre Übungsflüge absolvieren die Tornado-Besatzungen in dieser Woche nachmittags und abends. Dann wird es entsprechend laut am Himmel. „Spätestens zwischen 22 und 22.30 Uhr soll die letzte Maschine aber immer gelandet sein“, kündigte Neas an.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen