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Awo Schleswig : Für neue Bufdis steht die Tür offen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Ab 1. August vier freie Plätze im Bundesfreiwilligendienst. Teilnehmer sprechen von einer „wertvollen Erfahrung fürs Leben“.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) bietet jungen Menschen abwechslungsreiche Aufgaben im sozialen Bereich – und dadurch eine Möglichkeit, die Zeit nach der Schule und vor der Ausbildung oder dem Studium sinnvoll zu gestalten. Maren Korban, Leiterin der Arbeiterwohlfahrt (Awo) kann und will auf diese motivierten jungen Menschen, die sie sie liebevoll „Bufdis“ nennt, nicht verzichten. Denn seit dem Jahr 2011 ersetzt diese Art des sozialen Engagements für die Allgemeinheit den Zivildienst.

Für Maike Burau (20), Jannik Schröder (20) und Carlotta Geerts (18) endet nun bald das freiwillige Jahr als „Bufdi“ bei der Awo. Gemeinsam blicken sie auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die sie persönlich gestärkt und bereichert hat und ihnen Zeit für die berufliche Orientierung gab, wie sie alle betonen. Entsprechend möchten sie die Erfahrungen aus ihrer Arbeit, insbesondere die menschlichen Kontakte, nicht missen. „Man kann es nur weiterempfehlen, denn man lernt wirklich etwas für das Leben. Und das ist keine daher gesagte Floskel. Dieser Dienst war und ist eine wirklich wertvolle Erfahrung“, sagt Jannik Schröder. „Eine sinnvolle und abwechslungsreiche Aufgabe, die auch noch Spaß macht“, fügt Maike Burau an.

Dass das Trio so begeistert von seiner „Bufdi“-Zeit berichtet, liegt in erster Linie an Maren Korban. Die Awo-Geschäftsführerin begleitet die Jugendlichen auf ihrem Weg, ist Ansprechpartnerin, Coach und Koordinatorin der Schulungen. Das kam offensichtlich gut an – denn ein herzliches und verständnisvolles Miteinander bestimmte, so berichten sowohl Korban als auch die drei jungen Menschen, die Zusammenarbeit und den Arbeitstag. „Und am Ende wissen die Jugendlichen, wie gut sie es zu Hause haben, denn sie sehen, wie traurig einige Menschen in unserer Stadt leben“, sagt Korban.

Eine Altersbegrenzung gibt es für Teilnehmer des BFD nicht. Lediglich das Einstiegsalter sollte 16 Jahre sein. Der Dienst dauert in der Regel ein Jahr – kann jedoch auf maximal 18 Monate erhöht werden. Wer eine Herausforderung mit sozialem Die Awo bietet ab dem 1. August gleich vier freie Plätze für „Bufdis“ an. Das Team rund um Korban freut sich, dass es das Stellenangebot um einen Platz erhöhen konnte. Der vertragliche geregelte Einsatz wird mit einer Aufwandsentschädigung von 369 Euro im Monat vergütet; Freizeit und Urlaubsansprüche gehören dazu . Am Ende bestätigt ein Zertifikat den geleisteten Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft. Weitere Informationen bei Maren Korban unter Telefon: 33171.

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