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Schleswiger Nachrichten

23. September 2017 | 15:06 Uhr

Dommarkt : Fünf Tage Fahrspaß auf dem Stadtfeld

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Ab 1. Mai gastieren 50 Schausteller mit ihren Geschäften und Buden in Schleswig. Zum Abschluss gibt’s den traditionellen „Schnippeltag“.

Mit gebrannten Mandeln, blinkenden Lichtern und rasantem Fahrspaß lockt der Dommarkt ab dem ersten Maifeiertag wieder auf das Stadtfeld. Über 50 Aussteller werden dort fünf Tage lang für Familienspaß sorgen. Dabei haben sie zwei Neuheiten im Gepäck. Im „Aqua King“ der Familie Fehlauer kann man auf eine rasante Floß-Fahrt unternehmen. „Und ein echtes Super-Highlight ist, dass wir nach langer Zeit wieder eine Achterbahn in Schleswig haben werden. Die ,Magic Mouse’ mit drehenden Gondeln“, sagt Schausteller Tom Veldkamp. Darüber hinaus werden zehn weitere Fahrgeschäfte sowie 40 Spielbetriebe und Süßwarenstände ihren Weg auf das Stadtfeld finden.

Neben altbewährten Fahrgeschäften wie Superhopser und Autoscooter ist auch eine Schießbude sowie das 6-D-Kino vertreten. Beim Filmschauen werden dort „alle Sinne geschärft“, sagt Veldkamp. Anders als geplant seien dagegen der Tai-Fun sowie der simulierte Weltraumflug im „Astroliner“ nicht mit von der Partie – „in unserem Geschäft sind die langfristigen Planungen von Routen immer schwierig“, erklärt der Betreiber mehrerer Geschäfte, dessen Familie in sechster Generation von Markt zu Markt durch das Land fährt.

Durchgängig befahrbar bleibt während des Marktes die Straße am Stadtfeld. Die Polizei plant dort lediglich eine temporäre Geschwindigkeitsreduzierung. Probleme mit dem Kundenverkehr des neuen Sky-Markts sieht Polizeihauptkommissar Michael Trede nicht: „Dort gibt es ja noch die Ausfahrt zur Schubystraße.“ Ebenso entspannt blickt Jürgen Eichmann vom Sicherheitsdienst dem Dommarkt entgegen. Dank des allabendlichen Einsatzes der vierköpfigen Truppe habe sich die Sicherheit in den letzten Jahren verbessert, so dass wieder mehr Familien auf das Stadtfeld kommen. „Der Radau von Jugendlichen aus früheren Jahren ist Vergangenheit“, so Eichmann. Probleme mit Nachtschwärmern hätten generell nachgelassen. „Die Leute gehen abends früher nach Hause, dafür sind die Familien am Wochenende zeitiger unterwegs“, erklärt Tom Veldkamp die Veränderungen. Diese betreffen übrigens auch neue Modegeschmäcker, denen sich die Schausteller anpassen müssen. „Heute sind Stofftiere aus Disney-Filmen wie „Cars“ oder „Winnie Puuh“ angesagt“, sagt er. Und während diese früher in Italien genäht wurden, habe sich der Markt nach China verlagert. „Doch wegen der Transportkosten werden sie erst in Deutschland mit Inhalt gefüllt“, sagt Veldkamp. Trotz allen Wandels freuen sich die Schausteller auf Schleswig: „Hier ist der persönliche Kontakt noch vorhanden, daher gefällt es mir hier besser als in Flensburg“, meint Frank Dörksen, der in seinem „Knusperhäuschen“ Süßwaren anbietet.

Der Dommarkt ist Donnerstag, Freitag und Sonnabend von 14 bis 24 Uhr, Sonntag von 14 bis 23 Uhr sowie Montag von 14 bis 22 Uhr geöffnet. Der traditionelle „Schnippeltag“ mit dem Angebot „einmal bezahlen – zweimal fahren“ fällt auf Montag, 5. Mai. Aufgrund des Dommarktes findet der Wochenmarkt am Sonnabend, 3. Mai, auf dem Parkplatz an der Schwimmhalle statt.

 

 

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