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Schleswiger Nachrichten

16. Dezember 2017 | 20:07 Uhr

Schleswig : Führungswechsel an den Gymnasien

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Domschul-Direktor Georg Reußner und seine Amtskollegin an der Lornsenschule, Erdmut Fox, gehen zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand.

von
erstellt am 09.Dez.2016 | 07:59 Uhr

Beide Schleswiger Gymnasien werden mit einer neuen Leitung ins nächste Schuljahr gehen. Sowohl Domschul-Direktor Georg Reußner als auch seine Kollegin von der Lornsenschule, Erdmut Fox, werden sich im kommenden Sommer verabschieden. In diesen Tagen wird das neue Nachrichtenblatt des Bildungsministeriums mit den Stellenausschreibungen für die Nachfolge erwartet.

Reußner leitet die Domschule seit 1999. „Eigentlich hätte ich bis Februar 2019 arbeiten müssen“, sagt der Oberstudiendirektor. Aber er habe sich entschieden, bereits Ende dieses Schuljahres im Alter von dann 64 in Pension zu gehen. Bereits ein halbes Jahr früher tritt seine Stellvertreterin Karin Wille in den Ruhestand. „Das haben wir so abgesprochen, damit wir nicht beide gleichzeitig gehen“, erklärt Reußner. Willes Posten übernimmt Mittelstufenleiter Karlheinz Einsle.

Der Entschluss ihres Kollegen Reußner habe ihre Entscheidung beeinflusst, ihren Stuhl ebenfalls etwas frühzeitiger zu räumen, sagt Erdmut Fox. Auch sie wird im kommenden Jahr 64 Jahre alt. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, denn es macht mir viel Spaß an der Lornsenschule“, sagt sie. „Aber ich habe mir überlegt, dass es gut ist, wenn beide Gymnasien gleichzeitig mit einer neuen Leitung anfangen.“ Die Zusammenarbeit beider Schulen sei ungeachtet der sich unterschiedlich entwickelnden Anmeldezahlen gut, betont sie.

Fox ist seit Anfang 2012 Direktorin der Lornsenschule. Zuvor leitete sie sechs Jahre lang die Deutsche Schule auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa. Zur Ruhe setzen wolle sie sich aber noch nicht. „Ich will meine Erfahrung nutzen und noch ein bisschen arbeiten.“

Beide Schulleiter sind gespannt, wer ihnen nachfolgen wird. „Der Posten ist nicht attraktiver geworden“, findet Reußner. So seien die Schulleiter im Laufe der Jahre mit immer mehr Aufgaben konfrontiert worden. Als er sich damals um die Stelle an der Domschule beworben habe, habe er noch mit sechs weiteren Interessenten konkurriert. Heutzutage müssten solche Posten mangels Bewerbern manchmal ein zweites oder gar drittes Mal ausgeschrieben werden. Erdmut Fox sagt: „Vielleicht bewirbt sich ja auch jemand gleichzeitig auf beide offenen Stellen.“

Die Auswahl der neuen Direktoren trifft am Ende der Schulleiterwahlausschuss. In diesem Gremium sind der Schulträger – in diesem Falle also die Stadt – sowie Vertreter von Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft vertreten.

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