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Glücksburger Gaststätte : Frischer Glanz fürs Quellental

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bauausschuss akzeptiert die Pläne der Eigentümer / Charme der Immobilie soll erhalten bleiben

Die ehemalige Gaststätte „Quellental“ am südlichen Ende des Glücksburger Fördeboulevards dürfte bald aus ihrem Dornröschen-Schlaf erwachen. Zugewachsene Wege, vernagelte Fenster und vermooste Flächen dürften dann der Vergangenheit angehören. Die Eigentümer, das Ehepaar Ute und John Witt, haben einen Bauantrag gestellt, der in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses durchgewinkt wurde.

Die neuen Pläne der Witts und ihres Architekten Werner Schaffer stehen im Zeichen der Bestandswahrung. Das Gebäude wird nicht vergrößert, es soll laut Witt lediglich saniert werden. Dazu gehört ein neues Dach, wobei die markante jetzige Form eines geschwungenen Walmdachs erhalten bleiben soll. Die technischen Anlagen und Toiletten werden in dem bereits bestehenden Anbau erneuert. Die Mitglieder des Bauausschusses zeigten sich angetan und stimmten einstimmig für diesen „erfreulichen Vorschlag“, so Harald Danzer und Sylvia Ullmer, beide SPD. „Die Gemeinde freut sich über ein weiteres gastronomisches Ausflugsziel“, sagte Johannes Volpert von der Bauverwaltung. Am anderen Ende der sanierten Promenade, in Schwennauhof, entstehe quasi zeitgleich das entsprechende Pendant.

2013 hatten Ute und John Witt noch ganz andere Pläne mit dem „Quellental“. Auch eine Wohnnutzung war angedacht. Doch Forst- und Naturschutzbehörde waren dagegen. John Witt, der zur Zeit nicht in Glücksburg ist, will sich nächste Woche ausführlich zu den Plänen äußern. Als er das Projekt in 2013 anschob, war er noch Stadtrat von Glücksburg.

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