Winterliche "Tolk-Schau" : Freizeitpark im Winterschlaf

Im Winter ist es in der 'Tolk-Schau' ziemlich leer - das wissen die Viertklässler nun. Spaß hatten sie aber trotzdem.  Foto: SH:Z
Im Winter ist es in der "Tolk-Schau" ziemlich leer - das wissen die Viertklässler nun. Spaß hatten sie aber trotzdem. Foto: SH:Z

Die Klasse 4 der Grundschule Kleinjörl hat im Rahmen des "Zisch"-Projektes herausgefunden, wie es in der "Tolk-Schau" im Winter aussieht, wenn sie gschlossen ist.

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12. Februar 2013, 07:22 Uhr

Jörl/Tolk | Wir, die Schüler der Klasse 4 der Grundschule Kleinjörl, sind mit unserer Lehrerin Tanja Martinen in die "Tolk-Schau" gefahren. Denn wir wollten wissen, was dort im Winter los ist. Vor den Toren des Freizeitparks begrüßte uns der Mitarbeiter Stephan Erichsen.
Zuerst sind wir durch den ganzen Park gelaufen und Stephan Erichsen hat uns alles gezeigt. Schon der Eingangsbereich sah ganz anders aus als im Sommer. Alle Kassenbereiche waren mit Brettern zugenagelt und auf den Wegen mussten wir aufpassen, denn es war natürlich nicht extra für uns gestreut worden, so dass es überall rutschig und glatt war.
Im Winter sieht es in der "Tolk-Schau" ganz leer aus. Alle Fahrgeschäfte waren abgebaut und winterfest gemacht worden - aber die Dinosaurier waren da. Mit denen haben wir uns eine Schneeballschlacht geliefert. Das war sehr lustig. Auch einige Spielgeräte auf den Spielplätzen konnten wir ausprobieren. "Viele technische Geräte funktionieren bei den kalten Temperaturen auch gar nicht und aus der Wasserrutsche und dem Kanal der Bootsrunde wird immer das Wasser abgelassen", erklärte uns Erichsen unterwegs.
An den Werkstätten sind wir auch vorbeigegangen. Hier werden die Maschinen im Winter eingelagert und repariert, wenn sie kaputt sind. Im Winter arbeiten im Park ungefähr 15 Personen, hauptsächlich Handwerker wie Schreiner und Maler. Im Sommer, zur Hauptsaison, sind es im ganzen Park ungefähr 80 Mitarbeiter.
Nach dem Rundgang haben wir in einem Café bei der Miniaturstadt gefrühstückt und Stephan Erichsen noch viele Fragen gestellt. Dabei haben wir unter anderem herausgefunden, dass die Tolk-Schau dieses Jahr ihren 50. Geburtstag feiert. Sie wurde 1963 von Nikolaus Petersen eröffnet.
Am Anfang gab es in der "Tolk-Schau" nur Schaukeln und Rutschen, so wie auf einem Spielplatz. Aber der Freizeitpark hat sich dann immer weiter entwickelt. In jedem Jahr kamen mindestens ein Fahrgeschäft oder andere Geräte hinzu. Auch dieses Jahr soll es zwei weitere neue Attraktionen geben. Besucher können sich auf eine Ausstellung mit riesengroßen Insektennachbildungen freuen. Außerdem soll es eine Eisenbahn geben, die auf Rädern durch die Anlage rollen wird.
Auf dem Rückweg zum Bus hat unsere Lehrerin noch ein Erinnerungsfoto gemacht. Das war ein toller Tag - auch wenn es im Sommer viel mehr zu entdecken gibt.

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