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Schleswiger Nachrichten

22. Oktober 2017 | 14:45 Uhr

Tarp : Freizeitbad verlängert die Saison

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Einrichtung schließt in den nächsten Jahren im September eine Woche später. Die Einführung von Kurzzeit-Eintrittskarten wird geprüft.

Die Saison im Tarper Freizeitbad wird in den nächsten zwei Jahren jeweils um eine Woche verlängert, das berichtete Thomas Dappert aus dem Sport- und Kulturausschuss in der jüngsten Sitzung der Tarper Gemeindevertretung. „In den letzten Jahren war der September immer ein guter Monat, da gab es große Kritik, weil geschlossen war“, so Dappert. Diskutiert worden sei auch die Gestaltung der Eintrittspreise. „Die Tageskarte ist mit 4,50 Euro ziemlich teuer“, so Dappert. Nun werde geprüft und später entschieden, ob es nicht Stunden- oder zwei Stundenkarten geben könne für Besucher, die nur eine kürzere Zeit im Bad bleiben wollten. Für das Jahr 2017 sei geplant, das Dach des Freizeitbades zu erneuern.

Der Bauausschussvorsitzende Gerhard Nörenberg berichtete, dass die Trinkwasserverbundleitung nach Jerrishoe für einen Anschluss an die Leitung des Wasserverbandes Nord nun fertig sei. Die Kosten belaufen sich auf 185  000 Euro. Der Ausschuss habe beschlossen, die Areale Schellenpark 2 und 3 mit heimischen Bäumen wie Eberesche und Feldahorn bepflanzen zu lassen.

„Vor wenigen Jahren wurde auf den Treenewiesen in jedem Jahr Heu gemacht“, erklärte der Umweltausschussvorsitzende Jürgen Cordes. Nun habe sich dort in den letzten zehn Jahren vieles verändert, das Gelände sei zunehmend verbuscht. Die Flächen seien jedoch ein Teil des Ökokontos Treenetal, müssten also durch Mähen oder Beweidung gepflegt werden, so lauteten die Auflagen des Kreises. Der Umweltausschuss habe nun beschlossen, dass freiwerdende Grünflächen zukünftig im Paket verpachtet werden sollen, damit die Gemeinde nicht auf den unattraktiven Flächen sitzen bleibt. Eine zusammenhängende Fläche soll mit Robustrindern besetzt werden, die die Fläche durch Beweidung auf natürliche Weise in Schuss halten sollen.

Mit Unterbrechungen seit 30 Jahre sitzt Volker Storm im Tarper Gemeinderat. Bereits 1975 war er bürgerliches Mitglied, 1978 wurde er erstmals gewähltes Mitglied. Im Laufe der Jahre war er Bauausschussvorsitzender, stellvertretender Bürgermeister, Schulverbandsvorsitzender, war Mitglied des Amtsausschusses und engagierte sich stark im Kindergartenbeirat.

Erbost zeigte sich Bürgermeister Hopfstock über die Geschehnisse am 14. November am Bahnübergang am Bahnhof. Nach einem tragischen Geschehen sicherte die Feuerwehr den Bahnübergang von beiden Seiten mit Fahrzeugen und Personal. Trotz geschlossener Schranken und der roten Kelle der Sicherungskräfte passierten Fahrzeuge die Überführung, Fußgänger ließen sich nicht zurückhalten. Die Sicherungskräfte wurden sogar teilweise übel beschimpft. „Was am 14. November an unserem Bahnübergang passiert ist, geht überhaupt nicht!“, sagte Bürgermeister Peter Hopfstock erbost. „Niemand muss sich beleidigen lassen. Wir werden das beobachten“, sagte er.

In seinem Bericht hatte der Bürgermeister begründet, warum es in diesem Jahr auf dem Mühlenhof keinen Weihnachtsbaum gibt: Der Baum sei schwer zu sichern und in den vergangenen Jahren bei Sturm mehrmals umgefallen. Aber es seien Bäume an allen vier Ecken des Hofes verziert worden, das sehe doch auch gut aus, meinte der Bürgermeister. „Da einige Eulenpaten ausgefallen sind, suchen wir für die Zukunft Nachfolger“, sagte Hopfstock. Bis dahin würden sich die Mitarbeiter des Bauhofes um die verwaisen Skulpturen kümmern.

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