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Schleswiger Nachrichten

17. Oktober 2017 | 17:26 Uhr

Schleswig : Fortführung einer Tradition

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Am 9. Juli findet im Stadtmuseum das Weinfest statt. Im 19. Jahrhundert war an gleicher Stelle ein Gasthaus.

Der Sperrvermerk für die Wiederbesetzung des Leitungspostens für das Stadtmuseum, den die Ratsversammlung im Dezember beschloss, hat für viel Wirbel gesorgt. Doch sei dadurch auch ein „Stein ins Rollen gekommen“, sagt Holger Rüdel, der das Amt noch bis Ende August inne hat. So habe das Weinfest, das am Sonnabend, 9. Juli, im Günderothschen Hof stattfinden wird, noch mehr Unterstützer als sonst gefunden. Erstmals bringt sich der Friedrichsberger Bürgerverein ein und werde „Flagge zeigen“, so Rüdel.

Ebenfalls als Partner gewonnen wurde das Schleswiger Stadtmarketing, das das Weinfest auch finanziell unterstützt. Zudem sponsert die Kulturstiftung der Nord-Ostsee Sparkasse das Rahmenprogramm durch das Akustik-Duo „Klangherz“ sowie den Zauberer Jan mit einem vierstelligen Betrag. Fortgesetzt wird die Zusammenarbeit mit Gastronom Oliver Firla vom Gasthaus „Odins“ in Haddeby, freut sich Holger Rüdel. Gemeinsam bringe man viel Herzblut in die Veranstaltung ein, betont er. Nur so könne das Weinfest funktionieren. Die aufwendige Organisation – „wir müssen allein über 1200 Gläser besorgen“ – mache ihm Spaß, sagt Oliver Firla, der in diesem Jahr nordische Antipasti aus heimischem Gemüse wie auch verschiedene Brotsorten anbieten möchte. Doch ohne die vielen Helfer des Rotary-Clubs, der erneut eine Tombola anbieten wird, sei die Arbeit nicht zu stemmen. Die Erlöse gehen an den St. Jürgener Juki-Treff, wo ein zweiter Erzieher benötigt wird.

Für ihn sei das Weinfest „auch ein Aushängeschild. Kunst und Kulinarik passen gut zusammen“, meint Oliver Firla – ersteres bliebe bei gutem Essen besser hängen. Und so wird es die Besucher freuen, dass im Kartenpreis von 10 Euro der Eintritt für alle Ausstellungen inklusive ist. „Zudem gibt es kostenlose Führungen“, erklärt Holger Rüdel.

Er wird nicht müde, zu betonen, dass das Stadtmuseum stets ein gastfreundliches Haus gewesen sei. „Im 19. Jahrhundert war der Günderothsche Hof ein Gasthaus. Hier wurde viel gefeiert – mit der gastronomischen Nutzung beim Weinfest führen wir also eine alte Tradition fort.“

Damit das Weinfest seinem Namen auch gerecht wird, bieten erneut drei Winzer ihre Produkte an. Vertreten sein werden das Weingut Heitlinger aus Baden, das rheinland-pfälzische Weingut von Markus Schneider sowie das hessische Schloss Vollrads. Das Konzept mit drei Winzern habe sich bewährt, so Oliver Firla: „Es soll keine große Messe sein, sondern ein kleines Weinfest.“



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