zur Navigation springen

Kreis Schleswig-Flensburg : Feuer zerstört Strohlager in Kropp

vom
Aus der Onlineredaktion

Großeinsatz im Kreis Schleswig-Flensburg: 80 Feuerwehrleute mussten ausrücken, um ein Strohlager zu löschen.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2016 | 16:58 Uhr

Kropp | Ein ausgedehntes Feuer hat am Montagnachmittag das Strohlager eines Landwirtes im Kropper Ortsteil Katenausbau (Kreis Schleswig-Flensburg) vollständig zerstört. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, um das brennende Stroh in mühsamer Kleinarbeit auseinanderzuziehen und abzulöschen.

Nach Angaben der Feuerwehr hatten Mitarbeiter eines landwirtschaftlichen Betriebes insgesamt 25 große Rundballen als Einstreu für die Stallungen gehäckselt. Anschließend lagerten sie dieses wieder in dem nach vorne offenen Unterstand ein. Beim Abladen der letzten Fuhre bemerkte ein Mitarbeiter dann plötzlich eine Rauchentwicklung aus dem Stroh und alarmierte die Feuerwehr.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren aus Kropp, Klein Bennebek, Alt Bennebek, Tetenhusen und Jagel zur Bekämpfung des Brandes. Etwa 80 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits auf das gesamte Strohlager ausgebreitet. Da sich das brennende Stroh innerhalb des Lagers nicht ablöschen ließ, wurde ein Radlader des Landwirtes eingesetzt. Mit diesem wurde das Stroh ins Freie befördert, dort auseinandergezogen und mühsam von Hand abgelöscht. Diese aufwändige Arbeit dauerte mehrere Stunden. Die Feuerwehr rechnet damit, dass die Löscharbeiten erst gegen 18 Uhr beendet sein werden.

Durch den Brand wurde der gesamte Strohvorrat vernichtet. Auch der rund 120 Quadratmeter große Unterstand nahm durch das Feuer erheblichen Schaden.

Die Ursache des Feuers ist noch ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert