Grosseinsatz bei Süderbrarup : Feuer zerstört Reetdachhaus in Brebel

Auch ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte das Reetdachhaus nicht mehr retten.
Auch ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte das Reetdachhaus nicht mehr retten.

Fünf Wehren und ein Drehleiterwagen kämpften gegen die Flammen – doch das Haus konnte nicht mehr gerettet werden.

shz.de von
04. Juli 2015, 09:17 Uhr

Brebel | Eine weithin sichtbare Rauchsäule und meterhohe Flammen wiesen den Einsatzkräften am Freitagabend den Weg zum Brand eines Reetdachhauses in Brebel bei Süderbrarup im Kreis Schleswig-Flensburg. Der Brand war aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen und zerstörte das Haus vollständig.

Schon auf dem Weg zum Einsatzort in der Straße Brebelholz bemerkten die alarmierten Feuerwehren die starke Rauchentwicklung. Als sie an dem abgelegenen Wohnhaus eintrafen, brannte dieses bereits lichterloh. Die zuerst eingetroffene Besatzung eines Rettungswagens kümmerte sich bereits um die Bewohner des Hauses, die sich rechtzeitig ins Freie retten konnten. Sie blieben zum Glück unverletzt und wurden vor Ort betreut.

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Die fünf alarmierten Wehren aus Brebel, Böel, Loit, Süder- und Norderbrarup wurden bei den schweißtreibenden Löscharbeiten jenseits der 30-Grad-Marke von der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Schleswig unterstützt.

Trotz des massiven Löscheinsatzes gelang es den Einsatzkräften aufgrund der rasanten Brandausbreitung nicht, das Strohdachhaus zu retten. Es brannte komplett nieder.

Die Polizei nahm noch am Brandort die Ermittlungen auf und beschlagnahmte die Brandstelle für weitere Ermittlungen. Erkenntnisse zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor.

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