Dannewerk : Feuer auf abgelegenem Grundstück bereitet Feuerwehr Probleme

Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass die aus Holz errichtete Doppelgarage mit darin untergestellten Maschinen und Werkzeugen komplett niederbrannte.
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Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass die aus Holz errichtete Doppelgarage mit darin untergestellten Maschinen und Werkzeugen komplett niederbrannte.

Ein Garagenbrand ist eigentlich nicht ungewöhnlich für die Feuerwehr – es sei denn, der nächste Hydrant ist rund zwei Kilometer entfernt.

shz.de von
23. Oktober 2013, 07:27 Uhr

Dannewerk | Die Bewohner des Hauses hatten den Brand gegen 2.30 Uhr in der Nacht bemerkt und den Notruf gewählt. Die zuerst alarmierte Freiwillige Feuerwehr Dannewerk sah sich an der Brandstelle im Katenweg mit einer lichterloh brennenden Garage konfrontiert – zudem drohte das Feuer auf ein weiteres Gebäude überzugreifen. „Das Wasser aus den Tanks unserer Löschfahrzeuge reichte leider nicht aus, um den Brand zu bekämpfen“, so Einsatzleiter Gunnar Brast. Daher ließ er die Feuerwehr Busdorf sowie die Tanklöschfahrzeuge der Wehren Fahrdorf, Borgwedel und Schuby nachalarmieren. „Der nächste Hydrant befand sich in rund zwei Kilometern Entfernung am Ochsenweg – dort wurden die Tanks der Fahrzeuge befüllt und das Wasser damit an die Einsatzstelle gebracht“, erklärt Brast. Ein weiteres Problem für die Einsatzkräfte war der Weg zum Einsatzort: Das abgelegene Haus ist nur über einen schmalen Weg zu erreichen – eine Wendemöglichkeit für die großen Einsatzfahrzeuge gab es nicht.

Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass die aus Holz errichtete Doppelgarage mit darin untergestellten Maschinen und Werkzeugen komplett niederbrannte. Ein direkt benachbarter Schuppen wurde von den Flammen beschädigt – brannte jedoch nicht nieder.

Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle gebracht. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Hinweise auf die Brandursache gibt es noch nicht, auch die Schadenshöhe ist noch unklar.

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