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FDP kritisiert Grundschul-Vorschläge der SPD

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Nach der CDU geht auch die FDP im Kreis mit dem Vorschlag der SPD, dem Schülerschwund gegebenenfalls mit zentralen Grundschulen auf Amtsebene zu begegnen, hart ins Gericht. Der bildungspolitische Sprecher der Kreistagsfraktion Lars Johnsen erklärt, es sei „ein schlechter Witz“, dass gerade die SPD, die in Handewitt eine „völlig überflüssige Mini-Oberstufe“ durchgesetzt habe, jetzt fordere, dass kleine Grundschulstandorte geschlossen werden.

Teilweise volljährigen Oberstufenschülern sei es aus Sicht der Sozialdemokraten offensichtlich nicht zuzumuten, im fernen Flensburg zur Schule zu gehen. „Kleinen Erstklässlern dagegen wird die Schule vor der Haustür geschlossen. Mehr an Irrsinn geht nicht“, so Johnsen. Die FDP fordere, „dass keine Ressourcen mehr in unnütze Oberstufen an Gemeinschaftsschulen verschwendet werden“. Mit diesen Mitteln sollten stattdessen kleine Grundschulstandorte gestärkt werden.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 00:31 Uhr

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