zur Navigation springen

Fliegerhorst Jagel : Fanganlage wird gewartet: Tornados bleiben am Boden

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Ruhe im Himmel über Jagel und Umgebung: Noch bis Ende der nächsten Woche bleiben die Tornados der Bundeswehr am Boden.

Es ist ruhig geworden am Himmel über Jagel. In dieser und der nächsten Woche ruht der Flugbetrieb beim Taktischen Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“. Grund sind Wartungsarbeiten an der Fanganlage. Die Vorrichtung an der Start- und Landebahn sorgt dafür, dass die Tornado-Jets in Notfällen abgebremst werden können. Dann klinkt sich ein Fanghaken am Heck des Flugzeugs in ein über die Piste gespanntes Stahlseil ein. Darüber hinaus würden einige weitere kleinere Bauarbeiten auf dem Fliegerhorst erledigt, erklärte Geschwadersprecher Gerd Neas. In den vergangenen Wochen sind die Kampfjets täglich in drei Schichten pro Tag geflogen. Dadurch, dass die Ausbildung der Tornado-Piloten von Holloman (US-Bundesstaat New Mexico) nach Jagel verlegt worden ist, hat die Anzahl der Flüge zugenommen.

Anfang kommender Woche kehren zwei Jageler Tornados vom türkischen Stützpunkt Incirlik zurück. Die Maschinen müssen auf dem Flugplatz Hohn landen. Im Streit um das verweigerte Besuchsrecht für Bundestagsabgeordnete hatte die Bundesregierung entschieden, das deutsche Kontingent aus der Türkei abzuziehen. Die insgesamt sechs Aufklärungsjets und 260 Soldaten, darunter aktuell etwa 70 „Immelmänner“, sollen Ende September nach Jordanien verlegt werden und den Kampf gegen die Terrormiliz IS von dort aus fortsetzen.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Jul.2017 | 07:23 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen