Fahrtraining fängt bei den Jüngsten an

Das Rollertraining in der Turnhalle kam bei Fahrdorfs  Erstklässlern besonders gut an. Foto: chw
Das Rollertraining in der Turnhalle kam bei Fahrdorfs Erstklässlern besonders gut an. Foto: chw

Über 100 Fahrdorfer Grundschüler lernten richtiges Verhalten auf der Straße und im Schulbus

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24. Mai 2013, 03:59 Uhr

Fahrdorf | Anstatt Mathe, Deutsch und Englisch stand jetzt ein umfangreiches Verkehrssicherheitstraining auf dem Stundenplan von 105 Schülern der Fahrdorfer Grundschule. Lehrerin Christa Hadré hatte die Unterrichtseinheiten rund um Theorie und Praxis mit der Koordination von Rollertraining, Fahrrad-Rundparcours, Busschule sowie Fahrsicherheitstraining bestens vorbereitet - und behielt am Ende immer den Überblick.

Überall in den Räumen, insbesondere in der Turnhalle sowie auf dem Schulhof, waren die Kinder unterwegs. Als Polizeiverkehrslehrer hatten Rainer Kaßmekat und Walter Jähde dabei ein wachsames Auge auf die Schüler und ihre Fahrzeuge und führten mit wertvollen Tipps durch den turbulenten Vormittag. Kleine Reparaturen an den Fahrrädern wurden von Alexander Hausch, einem engagierten und technisch versierten Vater, sofort vorgenommen - in Absprache mit der Polizisten und Hilfe der mobilen Fahrradwerkstatt. "Einige Mängel konnten wir aber hier nicht ausbügeln, da nehmen wir die Eltern in die Pflicht, denn die Verkehrssicherheit des Fahrrades liegt in ihrer Verantwortung", betonte Rainer Kaßmekat.

Während die Erstklässler vornehmlich mit dem Rollerfahren beschäftigt waren, ging es für die Viertklässler mit Warnweste und Helm, unter Aufsicht der Polizisten, auf Tour durch Fahrdorf. Hierbei stand die Koordination des Linksabbiegens mit Üben des Schulterblickes und Handzeichen besonders im Mittelpunkt, denn dieses Manöver bedeutet die größte Herausforderung für die jungen Fahranfänger. Indes versetze Walter Jähde, pensionierter Polizeihauptkommissar, den Kindern im Schulbustraining im wahrsten Sinne des Wortes einen kurzen Ruck - und das mit nachhaltiger Wirkung: Die angekündigte Vollbremsung bei Schrittgeschwindigkeit offenbarte den Schülern bereits nach wenigen Metern, wie wichtig das Festhalten und richtige Verhalten im Bus ist. "Alter, das war ja wohl echt heftig!", zeigte sich ein Schüler beeindruckt. "Der Ruck soll euch in Erinnerung bleiben", entgegnete Jähde. Schulleiterin Annika Saar bedankte sich bei der Polizei, dem Kollegium sowie bei den hilfsbereiten Eltern.

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