Naturgebiet : Fahrradständer für den Haferteich

Nach getaner Arbeit: Janik Spors (li.) und Widukind Glodeck (re.)vom Nabu mit Jens Bagehorn-Delor aus dem Bauamt.
Nach getaner Arbeit: Janik Spors (li.) und Widukind Glodeck (re.)vom Nabu mit Jens Bagehorn-Delor aus dem Bauamt.

Der Nabu möchte einen Ausflug ins Naturgebiet am nördlichen Stadtrand noch attraktiver machen.

shz.de von
10. Juli 2018, 16:47 Uhr

Zwei stabile Fahrrad-Anlehnbügeln aus verzinktem Metall sollen einen Ausflug in das kleine Naturgebiet am Haferteich nun noch attraktiver machen. Bisher mussten Radfahrer, die hier an der Aussichtsplattform eine Pause einlegen oder zu einem Spaziergang starten wollen, ihre Räder am Straßenrand ablegen.

Ein Hinweisschild leitet die Besucher nun zum Treppenaufgang des Geländes. Die Schleswiger Ortsgruppe des Naturschutzbunds (Nabu), der das mehr als zwei Hektar umfassende Gelände seit 2003 von der Stadt Schleswig für den Zeitraum von 20 Jahren gepachtet hat, setzt sich für die Aufwertung und den Erhalt des Natur- und Feuchtbiotops ein. Man pflanzte eine Streuobstwiese und stellte Sitzbänke auf, die zum Beobachten der Natur und zum Verweilen einladen. Die Aussaat von weiteren Blühflächen rundherum eines Teiches sollen folgen. Drei junge Galloway-Kühe sorgen dafür, dass der Bewuchs des Naturschutzgeländes kurz gehalten wird.

Tatkräftige Unterstützung erhält das Nabu-Team von ihrem Mitglied Janik Spors aus Nübel, der als technisch versierter Handwerker-Allrounder ehrenamtlich regelmäßig zu Schaufel und Spaten greift und der ebenso mit einem Bagger umgehen kann. Fachmännisch installierte er nun auch die Fahrradbügel. „Ein Glücksfall für uns“, freute sich der Nabu-Ortsvorsitzende Widukind Glodeck. Viel Lob für die Maßnahmen zum Schutz der Natur und ihrer Erhaltung zollte auch Jens Bagehorn-Delor, der im städtischen Bauamt für die Grünflächen zuständig ist.

Die Straße am Haferteich wird täglich von zahlreichen Fahrradfahrern als Verbindungsweg im Grünen genutzt, der die Stadt Schleswig mit Neuberend verbindet. Dort befindet sich ebenso die Zufahrt zum Recyclinghof der Abfallwirtschaft ASF und des Schleswiger Hundesportvereins.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen