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Badestrand und Feuerwehr : Fahrdorf schöpft aus dem Vollen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Gemeindevertretung beschließt Investitionen in Spielplatz, Badestrand und die Ausrüstungen vom Bauhof und der Feuerwehr.

Fahrdorf kann finanziell aus dem Vollen schöpfen. Die Haushaltsplanungen für dieses Jahr lassen einen Überschuss von 387  000 Euro am Jahresende erwarten. Diese optimistisch stimmenden Zahlen legte Finanzausschuss-Vorsitzender Hauke Krüger vor, nachdem in der Einwohnerfragestunde der Gemeindevertretersitzung über das Bauvorhaben für Flüchtlingsfamilien im Neubaugebiet informiert worden war (wir berichten). Fest steht: Die Gemeinde wird schon in diesem Jahr ihren Spielraum für Investitionen nutzen: Für die Neuanschaffung eines Spielplatzgerätes rechnet die Gemeinde mit Kosten von rund 10  000 Euro. Die Installation einer Badeinsel am Schleiufer des Bäckerstrandes wird besonders die Badegäste erfreuen. Rund 10  000 Euro wurden dafür bereitgestellt. Für die Kultur- und Amtsbusse wird ein Unterstand gebaut. Darüber hinaus werden neue Geräte für den Bauhof und die Feuerwehr werden. Im Zuge der Umstellung auf Digitalfunk stellte die Gemeinde 34  000 Euro für die Feuerwehr bereit. Kosten von rund einer Million Euro werden schließlich für die Erschließung des Baugebietes erwartet.

Weiterhin beschäftigt sich die Gemeinde mit der Sanierung der Abwasserkanäle. Insbesondere die Kontrolluntersuchung der beiden Kunststoff-Rohrleitungen des betagten Schlei-Dükers wolle man nun auf den Weg bringen. Eine Kontrolle per Ultraschall sei nicht möglich. Die Abwasserrohrleitungen verlaufen inmitten der Schlei von Fahrdorf zu den Stadtwerken nach Schleswig. Dort wird das Abwasser gefiltert, gereinigt und aufbereitet. Eine Kostenbeteiligung durch diesen Partner würde die Gemeinde begrüßen.

Die Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer bleiben unberührt (Grundsteuer A: 280 Prozent, Grundsteuer B: 280 Prozent und Gewerbesteuer: 310 Prozent) „Im Vergleich zu den anderen Gemeinden sind das recht moderate Sätze“, sagte Krüger.

Großes Lob für ihre Arbeit und ihr Engagement erhielten die beiden Gemeindearbeiter Dirk Stöterau und Dirk Utermann. Da sich die Anforderungen erhöht haben, wurde nun über die Einstellung eines weiteren Gemeindearbeiters beraten. „Die Gemeinde wächst. Es geht voran, der Bedarf ist da. Die Gemeindearbeiter machen einen super Job. Ich möchte nicht, dass sie irgendwann verschlissen sind. Wir brauchen eine weitere Person“, sagte Bürgermeister Frank Ameis. Die Gemeindevertreter sahen es genau so. Die Stellenausschreibung wurde einstimmig auf den Weg gebracht.

Ein Wechsel in der Riege der Gemeindevertreter wird auf der nächsten Sitzung vollzogen. Aus beruflichen Gründen legen Hauke Krüger und Otmar Schmidt (beide CDU) ihre Mandate nieder. Die Listenkandidaten Carsten Schulz und Reiner Sokolowski werden nachrücken. Mehr als 34 Jahre engagierte sich Rüdiger Schulz (CDU) als Gemeindevertreter in Fahrdorf, davon 28 Jahre als Schulverbandsvorsitzender und in weiteren leitenden Aufgaben. Seinen Rückzug aus dem politischen Ehrenamt hatte der Pensionär bereits im vergangenen Jahr angekündigt.






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erstellt am 12.Feb.2016 | 07:45 Uhr

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