zur Navigation springen
Schleswiger Nachrichten

18. August 2017 | 01:40 Uhr

Idstedt-Neuberend : Es wird eng beim VfL Eiche

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Verein klagt über Platzmangel in der Neuberender Turnhalle. Erst im Herbst stehen die alte Dusche und Umkleidekabine wieder zur Verfügung.

Es sei ihm ans Herz gelegt worden nicht zu hetzen, sagte Jens-Peter Zillmer zur Eröffnung der Jahresversammlung des 500 Mitglieder starken Sportvereins VfL Eiche Idstedt-Neuberend. Auch wenn der Vorsitzende dieser Aufforderung nachkam, waren die 13 Tagesordnungspunkte binnen einer Stunde abgearbeitet. Das lag mit daran, dass die Wahlen reibungslos über die Bühne gingen. So wurde die zweite Vorsitzende Ursula Müller ebenso einstimmig wiedergewählt wie Kassenwartin Dörte Gimm-Diedrichsen. Mit Herbert Petersen fand sich ein neuer zweiter Kassenprüfer. Der bisherige Amtsinhaber Malte Joswig rückte zum ersten Kassenprüfer auf.

Etwas weniger harmonisch ging es beim Thema Lagerplatz zu. Der Geräteraum in der Neuberender Turnhalle ist voll und die zum Abstellraum umfunktionierte alte Dusche samt Umkleidekabine, die mangels Spielbetriebs auf den Fußballplätzen nicht benötigt wird, nutzt eine Kita-Gruppe, die vorübergehend in der Turnhalle untergebracht ist. Den Rat von Bürgermeister Hans-Helmut Guthardt, sich „von Dingen zu trennen“ oder diese auszulagern, lehnte Dörte Gimm-Diedrichsen ab: „Alles wird gebraucht.“ Vor Herbst scheint keine Lösung in Sicht – dann ziehen die Kinder zurück in die Kita, wo gerade ein dritter Gruppenraum gebaut wird.

Im Fokus stand zudem das an die Turnhalle angegliederte Sportlerheim. Gimm-Diedrichsen betonte, der Haushalt des Vereins sei „sehr gesund“. Daher soll in die länger geplante Renovierung des Sportlerheims investiert werden. Bürgermeister Guthardt bat den Vorstand, die Gespräche in der Gemeindevertretung dazu abzuwarten, ehe Angebote eingeholt würden.

Sein Idstedter Amtskollege Edgar Petersen betonte, wie wichtig der Sportverein für die Gemeinde sei, die ihn weiter finanziell unterstützen werde. Auch Guthardt bedankte sich für das Angebot, bedauerte allerdings, dass die Fußballplätze verwaist seien und Jugendliche fehlten. Er regte an, die Angebote besser über die Schulen zu vermitteln.

In den einzelnen Sparten gab es kaum Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Ralf Schneider berichtete, dass beim Tischtennis drei Mannschaften Punktspiele bestreiten. Problematisch sei die mögliche Umstellung von Sechser- auf Viererteams – „dann hätten wir vier Mannschaften und es wird in der Turnhalle eng“. Beim Tennis ist die Mitgliederzahl von 81 auf 70 gesunken. Zwölf jugendliche Mitglieder stehen nur auf dem Papier. Sportlich läuft es besser, die Herrenmannschaft könnte von der Verbands- in die Landesliga aufsteigen, wenn sie an diesem Sonnabend das letzte Spiel in Kiel gewinnt. 255 Mitglieder, darunter 148 Kinder, zählt die Gymnastiksparte. In Idstedt beheimatet sind die 40 Schützen, davon 22 aktive und drei Jugendliche. Beim Volleyball beteiligen sich zehn Spieler.

Urkunden für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden Kai-Uwe Schneider, Herbert Petersen sowie Edwin Kamieniak überreicht. Ebenfalls 25-jährige Mitgliedschaft feiern können Inge Hethey sowie Max Fischer. Gerda Schneider aus Idstedt ist sogar seit 70 Jahren im Sportverein dabei.

zur Startseite

von
erstellt am 25.Feb.2016 | 07:57 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert