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Schleswiger Nachrichten

11. Dezember 2017 | 02:11 Uhr

Ergebnisse jetzt live auf dem Schirm

vom

Einweihung der elektronischen Schießanlage des SV "Olympia 72" / Schützensparte behauptet sich in der zweiten Bundesliga

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Börm | Nach einer Planungsphase von weniger als einem Jahr wurde die neue elektronische Schießanlage des SV "Olympia 72" Börm-Dörpstedt eingeweiht. Für den SV-Vorsitzenden Volker Ketelsen und die Schützensparte unter Leitung von Michael Seidel ging damit ein großer Traum in Erfüllung. Heute ist "Olympia 72" mit seiner Schießsparte einer der größten Luftgewehr-Vereine des ganzen Landes.

Bislang wurden die Ergebnisse konventionell dargestellt und ausgewertet. Mit der elektronischen Anlage werden die Ergebnisse auf Monitoren für jede Schießbahn gezeigt. Gleichzeitig können Sportschützen und Zuschauer die Ergebnisse auf großen Bildschirmen verfolgen, auch im Clubraum.

"Dies müssen wir auch anbieten, denn unsere Schützensparte ist das Aushängeschild des Vereins. Die erste Mannschaft spielt in der neuen Saison in der zweiten Bundesliga. Die zweite Mannschaft bleibt in der Landesliga Nord. Die dritte und vierte Mannschaft behaupten sich sehr gut in ihren Klassen, und die fünfte Mannschaft dient als Talentschmiede", sagte Ketelsen.

Heinz und Holger Wüstenberg, die immer den sportlichen Aktivitäten des Vereins gegenüber aufgeschlossen waren, konnten von dem Konzept überzeugt werden und wollten sich beteiligen, wenn die beiden Gemeinden ebenfalls Gelder zur Verfügung stellten. Der SV wollte ebenfalls eine größere Summe aufbringen, so dass die Investition von rund 30 000 Euro gesichert war, um die zehn Stände des Schießstandes auf elektronische Anlagen umzurüsten.

Damit entstand in Börm einer der modernsten Schießstände für Luftdruckwaffen in Schleswig-Holstein, beste Voraussetzungen für die Sportschützen. Für Heinz Wüstenberg, der mit vielen Mitstreitern 1969 den Börmer Sportverein neu gründete, war es ein ganz besonderer Tag: "Da die Schützen stetig steigende Leistungen gebracht haben und sie den Aufstieg in die zweite Bundesliga geschafft haben, war ich gerne bereit, als Sponsor mitzumachen. Es ist schon etwas Besonderes, dass ein kleiner Dorfverein in dieser Liga mitmischt."

Bürgermeisterin Sigrid Cohrt und die Gemeindevertretung waren ebenso vom Konzept des Vereins überzeugt. "Eine so große Leistung unserer aktiven Sportschützen muss unterstützt werden. Ich wünsche mir, dass es so erfolgreich weitergeht."

Für Klaus-Peter Neumann, Gründungsmitglied des Vereins und Bürgermeister von Dörpstedt, war der Antrag auf Unterstützung eine Steilvorlage: "Wir sind stolz auf euch."

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