Erbschaft entlastet Selker Haushalt

Avatar_shz von
04. März 2011, 12:44 Uhr

Selk | Die Haushaltslage Selks entwickelt sich positiv, stellte Bürgermeister Arne Reimer auf der Sitzung der Gemeindevertretung fest. Eine beträchtliche Erbschaft habe ebenfalls dazu beigetragen, dass der Haushaltsabschluss 2010 rund 300 000 Euro im Plus aufweise. Positiv zu Buche geschlagen hätten außerdem die Wärmedämmungsmaßnahmen am Sport- und Kulturzentrum: Es gab eine Rückerstattung durch die Stadtwerke Schleswig über 1250 Euro. Die Abrechnung der Gewerbesteuerumlage brachte der Gemeinde ein Plus von über 5800 Euro und der Anteil an der Einkommenssteuer spülte zusätzlich über 1900 Euro in die Gemeindekasse.

Finanzausschussvorsitzender Mathias Kolaczinski berichtete über die Beratungen der Haushaltssatzung 2011, die erstmals im Doppikverfahren erstellt wurde: In diesem Jahr kommen noch einige größere Ausgaben auf die Gemeinde zu. Der A-Fußballplatz soll professionell hergerichtet werden. Der B-Platz soll in Gemeinschaftsarbeit mit den beteiligten Vereinen auf Vordermann gebracht werden. Nachgedacht wird zudem über den Einbau einer neuen Heizung im Sport- und Kulturzentrum. Dadurch könnte die Abrechnung der verschiedenen Heizkreise vereinfacht werden.

Arne Reimer berichtete, dass von Vertretern der Gemeinde, der Feuerwehr und einer Privatperson die Fläche um das Holzkreuz des Ehrenmals freigeschnitten wurde. Es ist geplant, dort ein neues, kleineres und kompakteres Kreuz aufzustellen. Die Bepflanzung soll gegebenenfalls durch einen Gärtner erfolgen.

Reimer wies auf eine Versammlung zum Thema Breitbandversorgung am 10. März, ab 19.30 Uhr im "Quellental" in Selk hin. Beim "Schietsammeln" am 26. März, 10 Uhr, Treffpunkt Feuerwehrgerätehaus, hofft Reimer auf eine rege Teilnahme. Anschließend wird ein Imbiss gereicht.

Der FC Altmühl 09 stellte seinen Entwurf zum Aufstellen einer Anzeigentafel am A-Fußballplatz vor. TSV-Vorsitzender Udo Assall und der Gemeinderat stimmten dem Ansinnen zu. Über die Installation einer festen Lautsprecheranlage konnte noch keine Einigung erzielt werden. Es soll bei einem gemeinsamen Ortstermin eine Probeanlage aufgestellt und die Lautstärke gemessen werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen