Entscheidung fiel mit dem letzten Schuss

Die besten Schützen im Stolker SV 09 und SV Stolkerfeld. Foto: STZ
Die besten Schützen im Stolker SV 09 und SV Stolkerfeld. Foto: STZ

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10. Mai 2013, 03:59 Uhr

Stolk | Nach über 35 Jahren Wettkampf um den Frühjahrspokal gab es bei den Schützenvereinen Stolk und Stolkerfeld dieses Mal eine überraschende Neuerung: Erstmals hatte der SV Stolkerfeld von 1912 das Sagen auf dem Schießstand im Ortskern. Das eigene Vereinsheim am Elmholz war nämlich wegen eines Wasserschadens nicht nutzbar, und so wurde die Rückrunde ebenfalls im Vereinsheim Paleg ausgetragen.

Dadurch kam das Stolkerfelder Küchen- und Grillteam zum ersten Mal in Oberstolk zum Einsatz, und auch die Preisverleihung lag in den Händen des Stolkerfelder Vorsitzenden Reiner Krüger.

Krüger hätte es auch buchstäblich in der Hand gehabt, durch ein besseres Ergebnis gegen seinen direkten Kontrahenten, den Stolker Vorsitzenden Timo Paulsen, nach vielen Jahren den Wanderpokal mal wieder in den Gemeindewesten zu holen. Doch mit seinem letzten Schuss setzte sich Paulsen sogar noch an die Spitze aller Schützen, die sich aus den Preisträgern der jeweils letzten Vereinsfeste rekrutierten.

Mit 111 Ringen gewann er den Einzelpokal mit knappem Vorsprung vor Hans-Otto Röh. Auch der Mannschaftspokal blieb im Ortskern: Mit nur sieben Ringen mehr siegte der Stolker SV von 1909. Dessen Schützen staunten aber über die Leistungen ihrer Freunde aus dem Ortsteil: "In unserem Paleg sind die Stolkerfelder wohl in einen Jungbrunnen gefallen!"

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