zur Navigation springen

Arbeitsagentur : Elternmesse feiert erfolgreiche Premiere

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

120 Eltern und Jugendliche erhielten Informationen zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten aus erster Hand.

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2014 | 07:34 Uhr

„Sehr informativ und hilfreich“, „Freundliche, kompetente Beratung“, „Unbedingt regelmäßig wiederholen“ – die Rückmeldungen auf die erste Elternmesse in den Räumen der Agentur für Arbeit in der Flensburger Straße waren durchweg positiv. Fünf Berufsberater, das Berufsbildungszentrum (BBZ), ein Bewerbungs-Coach, „EURES“ (Ausbildung und Studium außerhalb Deutschlands), die Gesellschaft für Beruf und Bildung sowie Landespolizei, Bundeswehr und Finanzamt als Arbeitgeber im öffentlichen Dienst standen am Sonnabend für Fragen bereit.

120 Eltern und Jugendliche nutzten die Veranstaltung, um sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Gerade der Ansturm am Vormittag übertraf die Erwartungen des Teams um Monika Fildebrandt: „Es ist toll, dass so viele Familien das Angebot angenommen haben, denn wir konnten im Vorfeld nicht einschätzen, ob es dafür in Schleswig einen Bedarf gibt“. Da in Schulen schon Berufsberatung angeboten wird, runde die Messe das Angebot ab. „Denn Eltern übernehmen nach wie vor einen wichtigen Part bei der Berufswahl ihrer Kinder. Allerdings sind ihre Informationen oft veraltet.“ Dank der positiven Resonanz „wird es auf jeden Fall ein zweites Mal geben“, schloss sie.

Mütter wie Martina Schwerdtfeger aus Fahrdorf freut das: „Ich habe von der Veranstaltung in der Zeitung gelesen und fand das Angebot toll.“ Ihre drei Kinder gingen zwar noch zur Schule – der Älteste ist in der neunten Klasse – „dennoch habe ich mir einen Überblick über das Angebot verschaffen wollen. Es beschäftigt einen als Eltern ja schon“. Daher habe sie sich bei potenziellen Arbeitgebern wie dem Finanzamt ebenso umgehört wie über weitere Möglichkeiten nach dem Abitur. Immerhin habe sich seit ihrer eigenen Ausbildung in den 80er Jahren einiges geändert. „Aber die Berater sind ja kompetent und sehr nett“.

Viele Schüler begleiteten ihre Eltern, so wie der 15-jährige Michael mit seiner Mutter Jutta Pfannenschmidt. Er macht demnächst seinen Hauptschulabschluss an der Dannewerkschule „und danach wahrscheinlich die Mittlere Reife am BBZ im wirtschaftlichen Zweig“. Vor Ort erfuhr er, dass er sich bei der Bewerbung beeilen muss, denn die Frist läuft in einer Woche ab.

Torben Reincke (16) und sein Vater Rüdiger Seidel wurden auf der „Straße der Ausbildungsstellen“ fündig, wo nach Berufsfeldern farblich geordnete offene Lehrstellen aushingen: Blau für Handwerk, Gelb für Handel, Orange für Hotel- und Gastgewerbe und Weiß für Exotenberufe – dazu zählten Landwirte und Fachkräfte für Lagerlogistik. Der Schüler macht zurzeit die Mittlere Reife an der Gallbergschule und hat schon ein Praktikum in einer Gärtnerei gemacht. „Hier habe ich jetzt freie Ausbildungsstellen für diesen Beruf gefunden.“

Von Schulabgängern bis hin zu Schülern, die erst in anderthalb Jahren einen Abschluss machen, war alles vertreten. „Auch ein 22-Jähriger wurde von den Eltern begleitet. Toll, dass sich viele Eltern interessieren und informieren wollen“, sagte Berufsberaterin Uta Christen, die „nonstop“ beschäftigt war. Ihr Fazit: „Es war spannend, lohnenswert und wiederholenswert.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen