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Schloss Gottorf : Elisabeth Bönsch plauderte über ihre Sammlung

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die ersten Bilder aus der hochwertigen Kunstsammlung Bönsch sind länger als geplant auf Schloss Gottorf zu sehen.

Es war ein besonderer Coup, der dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im vergangenen Jahr gelang: Die umfangreiche Kunstsammlung des Wolfsburger Ehepaars Elisabeth und Hans-Joachim Bönsch fand eine neue Heimat als Dauerleihgabe auf der Gottorfer Schlossinsel.

Eine erste Auswahl von rund 100 von insgesamt 2500 Werken vor allem aus der klassischen Moderne ist seit Oktober in einer Ausstellung mit dem Titel „Ouvertüre“ in der Galerie des 19. Jahrhunderts zu sehen. Eigentlich hätte diese Ausstellung gestern zu Ende gehen sollen. „Wegen des großen Erfolgs“, wie Museumsleiterin Kirsten Baumann erklärte, ist sie nun aber bis zum 2. Juli verlängert worden. Die seit Langem geplante Abschlussveranstaltung wurde kurzerhand zur „Midissage“ umgewidmet. Und so plauderte Baumann gestern Nachmittag angeregt vor zahleichen interessierten Besuchern mit Elisabeth Bönsch inmitten der Bilder über die Sammlung, die sie und ihr verstorbener Mann über Jahrzehnte zusammengetragen hatte.

Unter den Gästen war neben Gabriele Wachholtz, der Vorsitzenden des gastgebenden Freundeskreises Schloss Gottorf, auch die Kieler Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW). Ihr war es, wie sie betonte, ein Anliegen, sich persönlich bei der Sammlerin zu bedanken. „Für das Vertrauen, dass Sie unserem Landesmuseum entgegenbringen und damit einen nicht unbedeutenden Anteil zur Attraktivität von Schloss Gottorf beitragen“, sagte die Ministerin.

In der Ausstellung sind unter anderem Werke von Francisco de Goya, Henri de Toulouse-Lautrec und anderen französischen Impressionisten sowie Werke von Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt, Ludwig Meidner, Lesser Ury, Käthe Kollwitz und Ernst Barlach zu sehen.

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erstellt am 20.Feb.2017 | 07:22 Uhr

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