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Schleswig : „Einseitig gelenkt“: Kritik an Kulturkonferenz

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Mit ihrem Konzept für eine Kulturkonferenz stoßen Bürgermeister und Kulturamtsleiter in Schleswig bei den Kulturschaffenden nicht nur auf Gegenliebe.

von
erstellt am 18.Jun.2015 | 12:13 Uhr

Holpriger Start für die von der Stadtverwaltung geplante Kulturkonferenz. Einer der vorgesehenen Podiumsgäste für die Auftaktveranstaltung am kommenden Montag um 18 Uhr im Stadtmuseum hat seine Teilnahme abgesagt. Carsten Arndt (Foto), der Vorsitzende des Schleswiger Musikclubs, begründet diesen Schritt zwar mit anderen beruflichen Verpflichtungen. In einer E-Mail an das Kulturamt, die den SN vorliegt, übt er aber auch massive Kritik am geplanten Format der Kulturkonferenz. „Keiner der auf dem Podium vertretenen Gesprächspartner hat zukunftsorientiert etwas zum kulturellen ,Auferstehen‘ Schleswigs beizusteuern“, schreibt er und bemängelt, die Kultur in der Stadt sei „einseitig gelenkt“. Insbesondere vermisse er Gesprächspartner wie Mario Hoff (Varieté „Heimat“), Daniel Spinler (Baltic Open Air) oder Ingo Harder (Swinging City). Eingeladen sind stattdessen drei Vertreter der Stadtverwaltung (Bürgermeister Arthur Christiansen, Kulturamtschef Holger Rüdel und Fachbereichsleiterin Julia Pfannkuch) sowie Landesmuseums-Chef Claus von Carnap-Bornheim, Wulf Schady von der Zukunftswerkstatt sowie die langjährige Leiterin des Kulturamtes von Berlin-Neukölln, Dorothea Kolland.

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