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Feierstunde im Ständesaal : Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Stadt Schleswig ehrt engagierte Bürger.

Sie wirken zumeist im Hintergrund, stehen nicht im Rampenlicht, handeln selbstlos und bringen sich und ihre Freizeit zum Wohle der Gemeinschaft ein: Ohne ehrenamtlich tätige Menschen würde es in vielen gesellschaftlichen und sportlichen Bereichen überhaupt nicht funktionieren. Das stellte Schleswigs Bürgervorsteher Eckhard Haeger bei der Bürger- und Sportlerehrung am Donnerstagabend im Ständesaal des Rathauses klar.

„Sie bringen sich ehrenamtlich und mit ihrer ganzen Persönlichkeit nachhaltig ein. Die Vielfältigkeit tut der Stadt Schleswig gut. Ihr Engagement wissen wir sehr zu schätzen“, lobte Bürgermeister Arthur Christiansen.

Als herausragend offenbarte sich das mehrfache ehrenamtliche Engagement, das Professor Reimer Witt seit Jahrzehnten ausübt. Der pensionierte Direktor des Landesarchivs bringt sich in der Stadt Schleswig und darüber hinaus ein. Als Vorsitzender des Friedrichsberger Bürgervereins setzt er sich unermüdlich für seinen Stadtteil ein, um dessen Charme und das multikulturelle Zusammenleben zu thematisieren.

Zudem leitet Witt, ebenfalls seit mehreren Jahren, als Vorsitzender den gemeinnützigen Verein „Arbeitsgemeinschaft Ochsenweg“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die historische Dimension des Ochsenweges für unsere Region erlebbar zu machen und immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Unermüdlich informiert und referiert Reimer Witt in Vorträgen und schriftlichen Beiträgen über die historische Route und erarbeitet gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern mehrere Exkursionen im Jahr. „Und das sind nur zwei der Ehrenämter, die Professor Witt bekleidet. Sein Engagement ehrenamtlicher Aktivitäten geht weit über das übliche Maß hinaus und fordert ihn manchmal bis an die Grenze der Belastbarkeit“, sagte Eckhard Haeger in seiner Laudatio. Witt freute sich sichtlich über die Anerkennung und den Applaus der rund 80 Zuschauer.

Ebenfalls geehrt wurde Christina Meininger, die sich ehrenamtlich im Kinderspielzentrum und als Flüchtlingslotsin einbringt.

Vormann Paul Cugier bekam die Anerkennung für sein mehr als 20-jähriges Engagement im Schleswiger Seenotrettungsdienst an Bord der „Walter Merz“.

Claus Reusch, der den Schleswiger Treppenlauf ins Leben rief, wurde für seinen langjährigen Einsatz im Laufverein „Spiridon“ ausgezeichnet.

Stellvertretend für das gesamte Ehrenamt-Team wurde Betsy Stuwe für den langjährigen Einsatz in der Schleswiger Suppenküche gedankt.

Magdalena Scheunemann leistete 72 unentgeltliche Blutspenden.

Verhindert waren Blutspender Mike Hammerich und Peter Müller, der sich um die Verschönerung der Innenstadt verdient gemacht hat.

Musikalisch umrahmt wurde die festliche Veranstaltung von Kay-Moritz von Blanckenburg (Gesang), Peter Geilich (Klavier) und Andreas Strähnz, Ensemble-Mitglieder des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters.


> Einen Bericht über die geehrten Sportlerinnen und Sportler lesen Sie im Sportteil.

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