Sportcamp Schleswig : Eine Woche Sport-Spaß geht zu Ende

Max Pingel ist Mitglied im Orga-Team. Fotos: nek
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Max Pingel ist Mitglied im Orga-Team. Fotos: nek

Der jüngste Helfer des Sportcamps ist gerade einmal 15 Jahre alt – und freut sich über fünf ereignisreiche Tage.

shz.de von
17. August 2018, 07:00 Uhr

Seit insgesamt acht Jahren ist Max Pingel Teil des Sportcamps Schleswig, davon sechs Jahre als Teilnehmer und seit dem vergangen Jahr als Mitglied des Organisationsteams. Dabei ist er gerade mal 15 Jahre alt. „Mein Vater ist auch im Team und hat mich dann, als ich zu alt wurde, um selber mitzumachen, gefragt, ob ich nicht Lust habe, so weiter mitzuhelfen“, erklärt Max. Das macht er nun, wie alle anderen 150 Helfer auch, ehrenamtlich – und es macht ihm jede Menge Spaß.

Dieses Jahr ist er unter anderem für die Fotos zuständig und fährt dafür zu den verschiedenen Sportstätten. Ansonsten kümmert er sich um die Technik auf der Bühne. 300 Kinder wollen schließlich ihren Lagertanz auch mit musikalischer Untermalung üben. Und wenn sonst irgendwo Not am Mann ist, packt er selbstverständlich auch mit an. Dazu gehört dieses Jahr auch das verarzten von Wespenstichen. „Es sind bestimmt schon 20 bis 25 Kinder gestochen worden, dieses Jahr ist es echt besonders schlimm“, sagt Max.

Er freut sich, dass es immer viele Menschen gebe, die ehrenamtlich helfen wollen. Bis zu 15 stehen jeden morgen um sechs Uhr schon in der Küche, um 1 000 Brötchen zu schmieren, damit die Kinder Frühstück haben. Schließlich geht es morgens um 8 Uhr schon los mit einem gemeinsamen Aufwärmen und dem Lagertanz. Nach einem gemeinsamen Frühstück verteilen sich die Kinder, um insgesamt 17 verschiedene Sportarten auszuüben. Mittags wird ebenfalls zusammen gegessen und abends noch einmal der Lagertanz aufgeführt, bevor um 18 Uhr Schluss ist für den Tag.

Das große Finale findet heute um 14.30 Uhr in der Kreissporthalle statt. Dort zeigen dann alle Kinder, was sie in der Woche gelernt haben. „Wer sich das angucken möchte, sollte aber rechtzeitig da sein, sonst sind die guten Plätze weg“, weiß Max aus Erfahrung. Viele Eltern und Großeltern werden vermutlich auch aus den umliegenden Dörfern anreisen, schließlich kämen nur etwa 60 Prozent der Teilnehmer direkt aus Schleswig.

Max freut sich, dass viele Kinder beim Sportcamp etwas Neues ausprobieren und nicht unbedingt ihre eigentliche Sportart machen. So lerne jeder etwas dazu, neue Leute kennen und erweitere den eigenen Horizont.

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