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Schleswiger Nachrichten

18. Oktober 2017 | 02:23 Uhr

Boren : Eine Wehr muss sich finden

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Eine Übung der fusionierten Feuerwehren aus Ekenis, Boren und Kiesby offenbart Schwachpunkte. Die Zusammenarbeit muss noch verbessert werden, sagen die Wehrführer.

von
erstellt am 26.Mai.2014 | 18:51 Uhr

Dass es nicht reicht, Feuerwehren zusammenzulegen, machte eine Übung der Feuerwehren des Bezirkes Boren deutlich. Hier haben sich nicht nur die kommunalen Grenzen verändert, auch die Feuerwehren haben sich neu organisiert. Die Wehren Boren und Kiesby sind eine Einheit geworden und gehören mit den Wehren Ketelsby und Ekenis zur Gemeindewehr Boren. Olaf Wollesen hat als Gemeindewehrführer und Ortswehrführer Ketelsby auch die Aufgabe, die neue Struktur zu organisieren.

Und da ist noch einiges zu tun. Das machte die Bezirksübung deutlich. Am ehemaligen Bahnhof Lindaunis war das Übungsszenario angesiedelt. Ein angenommenes Feuer in der Gaststätte machte die Flucht von zwei Personen aus ihrer Wohnung unmöglich. Die Feuerwehr setzte zur Klärung der Lage Atemschutzträger ein, während ein Rettungstrupp die Personen über eine Leiter ins Freie holte.

Neben dem stellvertretenden Amtswehrführer Helmut Schwebel waren als aufmerksame Beobachter Klaus Ludwig aus Böel, Michael Haushahn aus Mohrkirch und Karsten Rothberg aus Böelschuby am Einsatzort. In ihrer „Manöverkritik“ wiesen sie auf einige Schwachpunkte hin und appellierten an die Wehr, die Zusammenarbeit zu verbessern.

Amtsvorsteher und Bürgermeister Thomas Detlefsen wies nicht ohne Stolz darauf hin, dass in der Gemeinde Boren 103 Frauen und Männer in der Feuerwehr organisiert sind. Das sei fast jeder zehnte Einwohner. Auch die Gemeinde habe ihre Hausaufgaben gemacht und die Vorgaben aus dem Feuerwehrbedarfsplan konsequent umgesetzt. Das Resümee Detlefsens: Die Feuerwehr habe trotz der Fusion ihren Auftrag gut erfüllt. Nach der Beobachtung der Übung und seinem kritischen Anmerkungen hatte Amtswehrführer Helmut Schwebel schließlich auch noch eine angenehme Pflicht zu erfüllen: Er beförderte Gemeindewehrführer Olaf Wollesen zum Hauptbrandmeister zwei Sterne.

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