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Gottorfer Landmarkt : Eine Kräuterspezialistin mit Bio-Leidenschaft

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Gärtnerei Hasbach präsentiert Kräuter, Gräser, Duft- und Zierpflanzen

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 08:02 Uhr

Schleswig/Klappholz | Der Gottorfer Landmarkt feierte vor 14 Jahren seine Premiere. Schon damals baute Ulla Hasbach ihren Stand hinter dem Schloss auf; seitdem verpasste sie keinen einzigen Landmarkt. "Es war immer mein Wunsch, den größten Kräuterstand auf dem Markt zu haben. Ich denke, dass habe ich jetzt geschafft", erzählt sie lächelnd. Den bestückt sie aber nicht allein mit Kräutern. Zierpflanzen, Gräser und wurzelechte Rosen gehören auch noch in ihr Repertoire.

Viele Rosen- und Staudengärtner im Biobereich gebe es nicht, sagt sie und nennt damit nur eins ihrer Alleinstellungsmerkmale. Häufig würden die Anbieter ihre Pflanzen nämlich zukaufen, während Hasbach jede einzelne selber zieht. Platz genug hat sie dafür: Eineinhalb Hektar groß ist das Gelände in Klappholz, auf dem sie sich vor einem Jahr selbstständig gemacht hat. Mit ihrer langjährigen Erfahrung kann sie sich schon genau vorstellen, wie es dort bald aussieht. Noch blüht nämlich nicht sehr viel. Einige kleine Schaubeete stehen schon bereit, für weitere ist eine Menge Platz vorgesehen. Im Mai werden dann die ersten Pflanzen hinausgeräumt und darauf platziert. Besonders rund um die Einfahrt wird es im Sommer farbenfroh. Dort ist Hasbach ihrer Passion nachgegangen und hat verschiedene Wildpflanzen eingesetzt. Herzstück der Gärtnerei sind aber die drei Folientunnel, in denen Tausende kleiner Pflanzen heranwachsen, zum Beispiel Stachelnüsschen, Wollteppichthymian, nickender Lauch, Winterheckenzwiebeln, Gartenbergminze und Orangenthymian.

Hasbachs Kunden kaufen aber keine Schnittkräuter, sondern Pflanzen für den eigenen Garten oder Balkon. Da runter auch Köche, die ihren Restaurant-Kräutergärten bestücken. Mit den Kräutern aus Klappholz arbeitet unter anderem das Hotel Waldschlösschen. Dort hat Hasbach nicht nur ein Beet für die Küche angelegt, sondern auch im Wellness-Außenbereich für eine naturnahe Bepflanzung gesorgt. Die heimischen Wildpflanzen und drei Kästen mit Duftpflanzen "müssten dieses Jahr schon ganz schön aussehen", prognostiziert die Fachfrau. Wie die Zukunft in ihrer Gärtnerei aussieht, kann sich Hasbach bereits ausmalen. "Wir müssen erst noch in die Größe des Geländes hineinwachsen", sagt sie und plant für das nächste Jahr mehr Pflanzen ein, um den Verkauf auszudehnen - auch den über das Internet.

Aber zunächst steht der Landmarkt bevor. Wie der in den vergangenen Jahren gewachsen ist, hat Ulla Hasbach deutlich mitbekommen. "Das ist mehr zum Event für die ganze Familie geworden - was aber auch die Attraktivität des Marktes ausmacht."

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