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Real-Warenhaus : „Eine Investition in den Standort Schleswig“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Filiale an der Flensburger Straße wurde innerhalb von acht Wochen aufwändig umgebaut.

von
erstellt am 07.Mär.2015 | 07:13 Uhr

Wie groß das Interesse der Schleswiger an ihrem Real-Markt ist, zeigte sich nicht nur am Donnerstag, als mehr als 5000 Kunden zur Wiedereröffnung in das Warenhaus an der Flensburger Straße strömten. Auch zuvor war die Neugier rund um den umfangreichen Umbau der Filiale deutlich spürbar. Eine Woche lang hatte der Markt zu täglich drei Führungen durch rund 9000 Quadratmeter große Verkaufsfläche eingeladen. „Jedes Mal“, so erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Jörg Meier, „waren die Gruppen mit 30 Teilnehmern voll. Wir musste sogar einige Leute nach Hause schicken.“

Innerhalb von acht Wochen hat der Markt neben einigen Sanierungsarbeiten an der Außenfassade nun insbesondere von innen ein völlig neues Gesicht erhalten. Nur wenige Produkte sind noch immer dort zu finden, wo sie viele Jahre lang vor dem Umbau gestanden hatten. „Artikel möglichst sinnvoll zusammenzuführen, das ist der Kern des Konzeptes“, erklärt Meier. Zudem setze man auf breite Gänge, niedrigere Regale („um mehr Überblick zu schaffen“) und auch einige Neuheiten. So gibt es nun etwa eine Abteilung für internationale Spezialitäten. Ebenso gibt es einen neuen Drogeriebereich, „der als ein kleiner Fachmarkt innerhalb des großen Hauses wahrgenommen werden soll“ , so Meier. In anderen Segmenten setzt Real auf Vergrößerungen des Angebotes. Das gilt insbesondere für die Auswahl an Obst und Gemüse sowie an regionalen Produkten. „Das alles wird immer mehr nachgefragt.“

Mit den Baumaßnahmen, die zum Großteil von regionalen Handwerkerfirmen ausgeführt wurden, folgt der Schleswiger Real-Markt einem großen Modernisierungskonzept des Mönchengladbacher Mutterkonzerns. 80 von bundesweit rund 300 Filialen wurden in den vergangenen Monaten grundlegend auf den Kopf gestellt. Damit möchte sich die Handelskette in einem schwierigen Marktumfeld für die Zukunft wappnen. „Das waren acht stressige Wochen. Aber sowohl die Kunden als auch unsere Mitarbeiter haben diese Herausforderung gut angenommen“, sagt Marktleiter Alexander Wölfel, der zudem von einer „Investition in die Zukunft des Standortes Schleswig“ spricht. Gleichzeitig deutet er an, dass es bald auch in der Ladenzeile im Außenbereich spürbare Veränderungen geben könnte. Das Warenhaus gibt es in Schleswig seit 40 Jahren. Zurzeit sind dort 180 Mitarbeiter beschäftigt.

 

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