Albig in Schleswig : Ein Zeugnis vom Ministerpräsidenten

177 Schüler haben seit Freitag ihr Abitur. Sie alle feierten zusammen mit ihren Eltern, Lehrern und Freunden am BBZ.
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177 Schüler haben seit Freitag ihr Abitur. Sie alle feierten zusammen mit ihren Eltern, Lehrern und Freunden am BBZ.

177 Abiturienten des Berufsbildungszentrums feierten am Freitagabend ihren Schulabschluss in der Kreissporthalle in Schleswig. Dabei bekamen sie hohen Besuch: Ministerpräsident Torsten Albig erschien zur Zeugnisvergabe.

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21. Juni 2014, 07:45 Uhr

Diesmal war er mit von der Partie. Ministerpräsident Torsten Albig besuchte gestern die Zeugnisvergabe am Berufsbildungszentrum (BBZ). Dabei konnte er 177 Schüler beglückwünschen, die alle in diesem ihr Abitur absolviert hatten. Darunter auch ein Schüler mit dem Notendurchschnitt 1,0 aus Kappeln: Matthias Nissen (23). Eigentlich hätte der Ministerpräsident schon im vergangenen Jahr vor Ort sein sollen, aber damals verhinderte ein Termin seinen Besuch.

„Wir hatten ihn im vergangenen Sommer eingeladen, weil damals unsere Außenstellen in Kappeln und Süderbrarup zum ersten Mal an der Zeugnisvergabe teilnahmen“, erklärt BBZ-Schulleiter Hans Hermann Henken. Schon damals habe ihm Albig jedoch versprochen im nachfolgenden Jahr vorbeizuschauen. „Wir haben den Termin für das nächste Jahr sofort nach der Veranstaltung angemeldet, damit diesmal auch nichts schief gehen konnte“, sagt Henken.

Und so kam er dann auch und richtete gleich ein paar Worte an die Abiturienten: „Sie stehen nun vor der Tür zur realen Welt. Lassen sie sich von niemanden einreden, dass andere mehr können oder klüger sind als sie“, rief er ihnen vom Podium aus zu. Berufliche Gymnasien seien keineswegs schlechter als Regelschulen. Schon gar nicht das BBZ, welches die höchste Zahl von Abiturienten im Kreis Schleswig-Flensburg hat. Diese Einrichtungen seien stattdessen sehr wichtig für die Gesellschaft, da sie für wahre Chancengleichheit sorgen würden.

Auch Landrat Wolfgang Buschmann verlor nur gute Worte über das BBZ. Dabei gratulierte er der Schule auch zur Nominierung bei der landesweiten Auszeichnung zur „Schule des Jahres 2014“. Ihm zufolge sei für eine gute Bildung aber nicht nur die Schule entscheidend, sondern auch die Voraussetzungen, die den Schülern in ihren Familien mitgegeben werden. Ein Umweg bei der Bildung sei aber kein Beinbruch, so Albig. Am Ende seien es sogar eher diese Schüler, die der Gesellschaft neue Innovationen bringen.

Der Notendurchschnitt betrug 2,56. Insgesamt werden in diesem Jahr 1011 Personen einen Abschluss am BBZ machen.

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