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„Wikingerstadt“ Schleswig : Ein Slogan geht um die Welt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Werbekampagne: Stadtmanager Rüdiger Knospe hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

von
erstellt am 20.Jun.2015 | 12:42 Uhr

Es ist gerade mal gut eine Woche her, dass Stadtmanager Rüdiger Knospe die ersten Marketingprodukte zur „Wikingerstadt“ präsentierte. Doch schon jetzt haben Regenschirme und Papiertüten mit dem neuen Schleswiger Slogan in halb Europa Spuren hinterlassen. Der in seinem Berufsleben selbst viel herumgekommene und international gut vernetzte Knospe hat sich bei seiner cleveren Werbekampagne zweier reisefreudiger Freunde aus der Geschäftswelt bedient. Die sorgten dafür, dass die Artikel mit dem Wikingersegel-Design in Pisa, Krakau, Riga und sogar auf den Lofoten gekonnt in Szene gesetzt wurden.

Dass wegen dieses Werbegags nun die Menschen von dort in Scharen nach Schleswig strömen werden, ist wohl kaum zu erwarten. Knospe geht es zunächst einmal darum, mit dieser „lustigen Geschichte“ den Begriff „Wikingerstadt“ in Schleswig selbst populärer zu machen. Der bisherige Erfolg der Kampagne sei bereits enorm, sagt er. Die Tourismusgesellschaft Ostseefjord Schlei habe schon nach Nachschub bei den Werbeartikeln gefragt. Und auch in den Schleswiger Geschäften seien die Produkte begehrt. „Das hat meine Erwartungen übertroffen. Ich freue mich riesig“, sagt Knospe.

Dabei ist Schleswig offiziell noch immer gar nicht „Wikingerstadt“. Der Kulturausschuss hat zwar für den neuen Beinamen der Stadt gestimmt. Der Segen der Ratsversammlung aber steht noch aus.

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