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Schleswiger Nachrichten

24. Oktober 2017 | 03:11 Uhr

Schleswig : Ein neuer Wirt für das Luisenbad

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Zwei Sommer lang hat Paolo Mercurio die Gastronomie im Luisenbad bewirtschaftet. Jetzt gibt es einen Wechsel.

von
erstellt am 11.Feb.2017 | 16:19 Uhr

Die Stadt hat einen neuen Pächter für das Strandcafé im Luisenbad. Guido Nett hat den Zuschlag für die Gastronomie auf den Königswiesen bekommen, die in den vergangenen beiden Saisons Paolo Mercurio bewirtschaftet hatte. Am Montag in einer Woche werde er den Pachtvertrag unterschreiben, bestätigte Nett gestern den SN. Der Schleswiger betreibt mit seiner Frau Gitte auch das Sport & Freizeitheim am Kattenhunder Weg und den Kiosk am Arenholzer See. „Am 1. April ist die offizielle Eröffnung“, sagt Nett, dessen Frau als Geschäftsführerin des Imbiss-Betriebes fungieren wird.

Paolo Mercurio fühlt sich derweil von der Stadt ausgebootet. Gestern flatterte ihm die Absage von der mit der Ausschreibung beauftragten Bau- und Dienstleistung GmbH ins Haus. Man habe sich in dem Auswahlverfahren für einen anderen Bewerber entschieden, heißt es in dem Schreiben. Was Mercurio stört, ist, dass sein Mitbewerber offenbar schon seit mehreren Monaten wisse, dass er zum Zuge kommt. „Die Art und Weise, wie man mit mir umgegangen ist, finde ich nicht in Ordnung“, sagt der Italiener und verweist auf einen Gesprächstermin im Rathaus, den Bürgermeister Arthur Christiansen im Januar kurzfristig abgesagt hätte. Im vergangenen Jahr hatte sich Mercurio erst nach zähen Verhandlungen mit der Stadt über die Pacht einigen können. Monatlich 550 Euro Miete plus Nebenkosten in gleicher Höhe seien eigentlich zu viel, argumentiert der Gastronom. Dennoch hätte er das Café zu diesen Konditionen gerne weiter geführt, betont der 67-Jährige, dessen Sohn die Pizzeria „Da Marcello“ am Kaufmannshof betreibt.

Um mehr Einnahmen zu erzielen, hatte die Verwaltung im Herbst einen Wettbewerb ausgerufen. Nun zahlt aber auch Nett, der einräumt, dass die Stadt bereits im vergangenen Jahr auf ihn zugekommen sei, nicht mehr Pacht als sein Vorgänger. Allerdings will er das Café auch in der Vor- und Nebensaison öffnen. „Das Gesamtkonzept war überzeugend“, erklärt Stadtsprecherin Antje Wendt.

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