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Abschiedsempfang für Aksel Busse : Ein Müll-Manager geht

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der langjährige Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Schleswig-Flensburg GmbH (ASF) wurde gestern offiziell verabschiedet.

Wenn es um Müll geht, sind Wortspiele nicht weit. So war es auch gestern, als Aksel Busse, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Schleswig-Flensburg GmbH (ASF), mit einem Empfang im Kreishaus in den Ruhestand verabschiedet wurde. „Ein Trennsetter geht“, hieß es da in Anspielung auf die Abfalltrennung, die in seiner mehr als 18-jährigen Amtszeit immer neue Dimensionen erreicht hat. Und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Frank Spreckels wies mit einem Augenzwinkern darauf hin, dass Busse jetzt „den ganzen Müll konsequent hinter sich lassen“ werde. Der bald 65-jährige Busse wird mit seiner Frau bereits an diesem Wochenende nach Berlin umziehen, um dort seinen Ruhestand zu verbringen.

Aufsichtsratschef Momme Thiesen betonte, der scheidende Geschäftsführer hinterlasse eine ASF, die sich sehen lassen könne, und fügte als Beispiel an: „Die Einführung der Biotonne ist mit wenig öffentlichem Streit einhergegangen. Das war im Kreis Rendsburg-Eckernförde anders.“ Und auch Landrat Wolfgang Buschmann lobt Busse als jemanden, der Maßstäbe gesetzt habe. Busse selbst wiederum dankte seinen Mitarbeitern und den politisch Verantwortlichen: „Wir haben das durchbekommen, was für den Kreis und die Gebührenzahler gut war.“

Am 1. Oktober übernimmt Lutz Döring (41) die Geschäftsführung. Er arbeitet seit 13 Jahren bei der 60 Mitarbeiter zählenden ASF und verantwortete zuletzt die kaufmännische Verwaltung.

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erstellt am 26.Sep.2015 | 07:21 Uhr

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