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Schleswiger Nachrichten

19. August 2017 | 07:54 Uhr

Schleswig : Ein Logo für den Lollfuß

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Interessengemeinschaft präsentiert selbst entworfenes Markenzeichen für Schleswigs „Siebtes Quartier“.

„Herzlich Willkommen im Lollfuß – Schleswigs siebtes Quartier.“ So steht es bald auf rot-weißen Straßenbannern, mit denen Besucher im Lollfuß begrüßt werden sollen. Wer genau hinschaut, findet das neue Logo bereits jetzt an Fenstern oder Haustüren – als Aufkleber. Doch das sei nur der Anfang, erklärt Matthias Vollbehr von der Interessengemeinschaft „Pro Lollfuß“: Das Logo solle omnipräsent werden – als Dachmarke für den ganzen Lollfuß.

Diesen Plan hatten die Macher von „Pro Lollfuß“ um Matthias Vollbehr und Stephan Lange bereits vor einem Jahr angekündigt. „Jetzt haben wir uns nach langer Schaffensphase auf ein Design geeinigt“, so Vollbehr. Es sei nicht einfach gewesen, ein Logo zu finden, „das in allen Größen funktioniert“, ergänzt Stephan Lange. Fortan soll das Logo als Marke für Gewerbetreibende wie Anwohner gleichermaßen dienen, sagt er weiter – natürlich kostenfrei. Die Entwicklungskosten hätten sie aus eigener Tasche bezahlt, Werbemittel wie etwa die Banner bezahlt der Verein. Man hoffe, so auch mehr Touristen anzulocken: „Gerade wer vom Stadtweg kommt, denkt doch, hinter der Hertie-Ruine ist nichts mehr“, sagt Vollbehr.

Das Design sei modern und habe dank der Bezeichnung „siebtes Quartier“ dennoch einen historischen Bezug, fährt er fort. Durch die rot-weiße Farbgebung solle das Logo „auffallen, aber nicht zu knallig sein oder gar eine politische Gesinnung widerspiegeln. Vielmehr beißt sich das Rot nicht mit anderen Farben“, erklärt Vollbehr und ergänzt: „Ich finde es sehr gelungen.“

Das Echo der 40 Teilnehmer des dritten Workshops, der kürzlich im „Kunst-Kontor Lollfuß“ (Kukolo) stattfand, fiel ebenfalls positiv aus. Sogleich wurde daran gearbeitet, das neue Markenzeichen mit Leben zu füllen. „Das Logo soll flexibel sein“, sagt Vollbehr. So könne es je nach Anlass auch mit verschiedenen „Kopfbedeckungen“ versehen werden – zu den Wikingertagen mit Helm, zur Weihnachtszeit mit roter Nikolausmütze. Zudem wurden auf dem Workshop 50 Sprüche gesammelt, die das Logo ergänzen können – auch auf Dänisch. „,Highway to Holm’ finde ich total super“, meint Stephan Lange. Der Spruch würde auf lustige und kreative Weise zwei Quartiere miteinander verbinden.

„Wenn wir irgendwann ein eigenes Geschäft mit Quartiersartikeln haben, dann haben wir es geschafft“, gibt Vollbehr die Marschrichtung vor. Bis es so weit ist, können die Lollfußer ihre eigenen Produkte unter der neuen Dachmarke bewerben. Und für Besucher gibt es besondere Parkscheiben, auf denen steht: „Für Ihre Zeit im Lollfuß.“

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