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Schleswiger Weihnachtsmarkt : Ein lebendiger Advent

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Zehn Institutionen sorgen mit Musik, Lesungen und Theater für Abwechslung.

Besucht man einen Weihnachtsmarkt, sind sie oft nicht weit: Weihnachtsengel und Nikolaus. Auf dem Capitolplatz dagegen wird man dieses Jahr auf einen Wikingerjungen und adelige Damen in historischen Gewändern treffen. Sie gehören zum lebendigen Adventskalender, den das Stadtmanagement erstmals ins Leben gerufen hat und an dem sich zehn Institutionen beteiligen – und zwar ehrenamtlich. Dazu gehören unter anderem das Jugendzentrum, Schloss Gottorf, das Freie Kultur- und Kommunikationszentrum sowie die Musikschule Arndt. Vom 1. bis 24. Dezember werden jeweils um 17.30 Uhr Musik, Theater, Lesungen oder Basteln geboten.

Ein ähnliches Angebot laufe in Rendsburg seit Jahren sehr erfolgreich, erklärte Julia Pfannkuch von der Stadtverwaltung. Sie sei mit dieser Idee bei den Kulturschaffenden auf offene Ohren gestoßen und hoffe nun, „dass sie sich bewähren wird“. „Wir freuen uns drauf“, meinte Maren Korban von der Arbeiterwohlfahrt (Awo), die am 6., 15. und 17. Dezember jeweils eine Lesung sowie am 13. Dezember weihnachtliche Musik und Gesang mit Senioren anbieten wird. Professor Rainer Winkler vom Kinderspielzentrum, dessen kleine Mitstreiter am 9. Dezember Weihnachtslieder zum Besten geben werden, sagte: „Das ist eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt und Kreativität in der Jugendarbeit öffentlich zu präsentieren.“ Diese werde oft viel zu wenig wahrgenommen.

Zwei besondere Aktionen hält die Nord-Ostsee-Sparkasse bereit. Kinder zwischen drei und zehn Jahren können in einer der Filialen in Schleswig einen Stiefel abgeben und am Montag, 8. Dezember, zwischen 14 und 18 Uhr zu jeder vollen Stunde auf dem Weihnachtsmarkt wieder abholen – gut gefüllt. Vier Tage später am 12. Dezember heißt es „Schleswig macht Weihnachten“, so Filialleiter Helge Schütze. Viele Eltern könnten sich keine Geschenke für ihre Kinder leisten, „daher sammeln wir Präsente und packen sie gemeinschaftlich ein“. Jeder, der ein Geschenk bringt, gehe nicht leer aus: „Das wird ein Tauschgeschäft – Geschenk gegen einen weihnachtlichen Bratapfel zum Sofort-Verzehr.“

 

 

 

 

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