Ein Kunstwerk der Gespinstmotte

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24. Mai 2018, 11:41 Uhr

Blickdicht und in feine Netzgespinste verwebt – so präsentieren sich derzeit Bäume, Büsche und Sträucher rund um Lottorf. Für das Kunstwerk ist die Gespinstmotte verantwortlich, die bereits im vergangenen Herbst ganze Arbeit geleistet hat. Tausendfach hat sie dort ihre Eier ablegt, die in einer Schutzschicht überwinterten. Unter den blickdicht verwebten Gespinsten herrscht jetzt Trubel: Die Larven sind geschlüpft und haben sich zu Raupen entwickelt. Und da der Motten-Nachwuchs sehr gefräßig ist, haben sie sämtliche Blätter bis aufs Gerippe kahl gefressen. Das große Fressen endet mit der Verpuppung der Raupen. Die Gehölze überstehen den Befall der Gespinstmotte zumeist unbeschadet.

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