Domschule Schleswig : Ein Gewächshaus als Schulprojekt

Schüler sollen künftig eigene Tomaten züchten, gießen und ernten.

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29. Mai 2019, 18:22 Uhr

Schleswig | Auf Sekt und Schnaps, die es sonst bei Richtfesten gibt, wurde zwar aus gutem Grund verzichtet. Dennoch haben Schüler und Lehrer das neue Gewächshaus im Garten der Domschule stilecht eingeweiht: Nach dem Richtspruch wurde mit selbst hergestelltem Holunderblütensirup angestoßen. Und Lehrerin Vera Grundmann hatte passend dazu eine kleine aber feine Richtkrone gebastelt.

Strahlende Gesichter beim Richtfest: Schüler, Lehrer und Unterstützer vor dem neuen Gewächshaus der Domschule an den Königswiesen.
Sven Windmann
 

„Dies ist ein Projekt von Schülern für Schüler“, betonte Lehrerin Anke Zander von der „Knuti“-AG. Die Abkürzung steht für die Begriffe Klimaschutz, Naturschutz, Umweltschutz, Tierschutz und Imkerei. Ein eigenes Gewächshaus passt dabei also sehr gut ins Konzept, waren sich auch die Schüler einig. Unterstützt wurden sie dabei von Teilnehmern und Lehrern einer weiteren AG, den „Jungen Forschern“.

Eigene Ernte als Belohung

In dem kleinen Haus, das nun Teil eines kleinen Gartens am Rande des Domschulsportplatzes an den Königswiesen ist, sollen nun in erster Linie verschiedene Gemüsesorten angebaut werden. Erste Tomaten, die bereits vorgezogen wurden, sind schon eingezogen. „Die Schüler müssen sie nun regelmäßig pflegen und gießen“, betont Anke Zander. Dafür bekommen sie allerdings einen besonderen Lohn: Sie dürfen Tomaten, Paprika, Gurken und Co. auch selber ernten, verarbeiten und natürlich verputzen.

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