Schleswig : Ein gesellschaftlicher Pflichttermin

Gemeinsam begrüßten die Rotary-Präsidenten Andreas Hohmann (l.) und Günter Heinz Jackisch die Gäste, wie hier Uta Fölster, Präsidentin des Oberlandesgerichts.
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Gemeinsam begrüßten die Rotary-Präsidenten Andreas Hohmann (l.) und Günter Heinz Jackisch die Gäste, wie hier Uta Fölster, Präsidentin des Oberlandesgerichts.

Zum 45. Silvesterempfang der Rotarier kamen erneut rund 130 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Kultur und Ehrenamt in die Strandhalle.

shz.de von
02. Januar 2015, 07:32 Uhr

Längst ist er zur Tradition geworden: Seit 45 Jahren gehört der Silvesterempfang der Rotarier zum gesellschaftlichen Leben in Schleswig fest dazu. Diesmal begrüßten Andreas Hohmann, Präsident des Rotary-Clubs Schleswig, und Amtskollege Günter Heinz Jackisch, Präsident des Rotary-Clubs Schleswig-Gottorf, gemeinsam rund 130 Gäste in der Strandhalle – darunter Vertreter der Politik, der Vereine und Verbände, der Wirtschaft und der Kultur.

In seinen Grußworten hob Jackisch die Wichtigkeit des sozialen Engagements für die Gesellschaft hervor: „Unser Sozialstaat braucht mehr denn je die Unterstützung aus der Zivilgesellschaft. Wir dürfen unseren Blick nicht von denen abwenden, die am Straßenrand liegen. Wir haben unter uns mehr echte Kinderarmut und Straßenkinder als Frauen, die eine Burka tragen.“ Kinderschutzbund, Winkler-Stiftung und Juki-Treff, die sich in der Stadt um Kinder aus sozialschwachen Familien kümmern, seien keine „Spaßartikel“.

Mit zahlreichen Projekten bringen sich die Schleswiger Service-Clubs ehrenamtlich zum Wohle der benachteiligten Menschen, insbesondere der Kinder und Jugendlichen in der Stadt sowie der Region ein. Auch im Jahr 2014 konnten die Rotarier zahlreichen Familien vor Ort helfen. Hinzu kam die finanzielle Unterstützung von verschiedenen Kinder- und Jugendhilfsorganisationen oder von Leseförderungs-Projekten für Schüler. Gastredner Reimer Witt, Vorsitzender des Friedrichsberger Bürgervereins, lobte deshalb das soziale Engagement der Rotarier in Schleswig ganz besonders.

Zu „Appelkoken und Punsch“, so das Motto, kamen die Gäste anschließend gemeinsam ins Gespräch.



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