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Ausstellung : Durch die Kalligrafie zur Kunst gekommen: Marion Molter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Kalligrafie hat Marion Molter zur Kunst geführt. Ihre Arbeiten unter dem Titel „Schriftkunst“ sind jetzt in Kropp zu sehen. Die gelernte Wirtschaftsmathematikerin hat ihr Atelier in Flensburg.

In ihrer ersten Einzelausstellung präsentiert die Flensburger Künstlerin Marion Molter zurzeit ihre Arbeiten unter dem Titel „Schriftkunst“. Die Ausstellung im Verwaltungsgebäude der Stiftung Diakoniewerk in der Kropper Johannesallee ist noch bis Ende Januar zu sehen.

„Bei mir werden beim Schreiben Gedanken und Gefühle miteinander verknüpft. Es entstehen Schriftbilder und Schriftkunst“, beschreibt die 1966 geborene Künstlerin ihr Schaffen. Seit Oktober 2012 arbeitet sie in einer Ateliergemeinschaft im Flensburger Holm 35 mit anderen Künstlerinnen zusammen. „Mit sechs Frauen haben wir letzten Herbst angefangen, inzwischen sind wir zehn und alle Atelierräume sind belegt“, berichtet Molter.

Durch eine Kalligrafie-Ausstellung in einem Kloster kam sie zur Kunst. Die gelernte Wirtschaftsmathematikerin sagte sich: „Das ist der Weg, den ich gehen möchte, arbeiten mit Formen, Farben, Buchstaben und Gestaltung. Ich mag das haptische, das Anfassen von Papier.“ Das war vor drei Jahren. Inzwischen hat Molter für 2013 einen Mondscheinkalender gestaltet, der in Seriendruck gegangen ist. Die Entwürfe für ihren neuen Schriftkunstkalender 2014 waren nur am Tag der Vernissage in der oberen Etage des Verwaltungsgebäudes zu sehen. Jetzt befinden sich diese wieder in ihren Atelierräumen in Flensburg. Musikalisch untermalt wurde die Ausstellungseröffnung von Nancy Sartain auf dem Cembalo und Christiane Schmidbauer auf der Querflöte.

Molter ist vielseitig, gibt auch Kurse in Kalligraphie und coacht Menschen, die auch künstlerisch tätig sein wollen.

>Weitere Informationen unter www.malfreiraum.de oder unter Telefon 0 461/49 24 04 22.

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